13.10.2002 17:00 |

Ralf Schumacher

Nach seinem 100. Grand Prix

Nach seinem 100. Grand Prix ist Ralf Schumacher nicht ganz zufrieden mit seiner Formel-1-Karriere.
Nach seinem 100. Grand Prix ist Ralf Schumachernicht ganz zufrieden mit seiner Formel-1-Karriere. "Ich hättemir eigentlich gewünscht, dass ich mehr erreichen kann. Aberes kommt immer auch auf die Umstände an", sagte der Formel-1-Pilotin einem dpa-Interview am Freitag in Suzuka. Trotzdem ist dasJubiläums-Rennen für den 27 Jahre alten Rennfahrer keinRennen wie jedes andere: "Es ist ja schon mal schön, dassman 100 Grand Prix dabei ist. Da kann man ja nicht ganz so schlechtsein."
 
Für die neue Saison kündigte "Schumi II",der seine Karriere in der Königsklasse im Jahr 1997 begann,einen Großangriff auf seinen Bruder Michael und Ferrarian. "Im Moment ist es so, dass Ferrari überlegen ist. Jederder Topfahrer in der Formel 1 könnte mit diesem Auto gewinnen.In Michaels Ferrari könnte ich auch gewinnen. Aber das stehtnicht zur Debatte. Mein Ziel ist es, mit BMW-Williams zu gewinnenund mit keinem anderen Auto. Mit BMW-Williams will ich Weltmeisterwerden."
 
Der 27 Jahre alte Ralf Schumacher, der noch bis"Mitte 30" fahren will, will noch größere Anstrengungenunternehmen, um den Rückstand auf Ferrari aufzuholen. "Esist natürlich so, dass es in unserem Team nicht nur an denFahrern, sondern am ganzen Paket liegt. Deshalb muss das Teaminklusive der Fahrer noch härter arbeiten und noch mehr testen,um das Paket zu verbessern."
 
dpa: Ist der 100. Grand Prix etwas Besonderes?
 
Ralf Schumacher: "Irgendwo schon. Es ist ja schonmal schön, dass man 100 Grand Prix dabei ist. Da kann manja nicht ganz so schlecht sein. Ich bin zwar nicht ganz zufrieden.Ich hätte mir eigentlich gewünscht, dass ich mehr erreichenkann. Aber es kommt immer auch auf die Umstände an."
 
dpa: Als Sie 1997 in Melbourne ihr erstes Formel-1-Rennengefahren sind, haben Sie da damit gerechnet, so lange dabei zusein?
 
Ralf Schumacher: "Nein. Das ist jetzt mein sechstesJahr in der Formel 1. Davon konnte man wirklich nicht ausgehen."
 
dpa: Welches Jahr war bisher das schönste?
 
Ralf Schumacher: "Bis jetzt war kein schlechtesJahr dabei. Das einzige schwierige Jahr war 1998 bei Jordan, aberansonsten war alles in Ordnung."
 
dpa: Ihr Bruder Michael fährt weit vorneweg.Was wollen Sie machen, um ihn zu überholen?
 
Ralf Schumacher: "Es ist natürlich so, dasses in unserem Team nicht nur an den Fahrern, sondern am ganzenPaket liegt. Deshalb muss das Team inklusive der Fahrer noch härterarbeiten und noch mehr testen, um das Paket zu verbessern."
 
dpa: Wenn Sie im Ferrari ihres Bruders säßen,würde es dann anders aussehen?
 
Ralf Schumacher: "Im Moment ist es so, dass Ferrariüberlegen ist. Jeder der Topfahrer in der Formel 1 könntemit diesem Auto gewinnen. In Michaels Ferrari könnte ichdeshalb auch gewinnen. Aber das steht nicht zur Debatte. MeinZiel ist es, mit BMW-Williams zu gewinnen und mit keinem anderenAuto. Mit BWM-Williams will ich Weltmeister werden."
 
dpa: Sie sind 27 Jahre alt. Wie lange wollen Sienoch fahren?
 
Ralf Schumacher: "Bis Mitte 30 will ich auf jedenFall durchhalten."
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