12.10.2002 01:51 |

3. Training

Ferrari auf Eins-Zwei

Ferrari dominiert auch bei nur wenig gefahrenen Runden das Training. Der Weltmeister Michael Schumacher platziert den F2002 an erste Stelle vor seinem Teamkollegen Rubens Barrichello
Streckentemperatur 27-29° C, Lufttemperatur20-21° C, Luftfeuchtigkeit 59-61 %, Wunderbarstes Herbst-Wetterin Japan und die Zuschauer strömen auf die Strecke im Motorsportparkvon Honda in Suzuka.
 
Takuma Sato eröffnet im Jordan Honda den zweitenTrainingstag und der Japaner absolviert erst einmal einen Funkcheck.Auch Michael Schumacher und Juan Pablo Montoya gehen sofort aufdie Strecke um einen Funktionstest an ihren Boliden zu unternehmen.Der Wagen von Schumacher leidet zunächst unter Zündaussetzern.
 
Montoya greift sich nach der Informationsrunde aufdie Schulter. Obwohl der Kolumbianer am Vortag der Presse keineProbleme nach seinem Crash in der letzten Trainingsminute bestätigenkonnte, hat er wohl nach der Shakedownrunde und erneutem Fühlender Gravitationskräften etwas Schmerzen.
 
Nach erfolgter Einfahrrunde bricht allerdings dieAktivität in sich zusammen, denn die Piloten wollen ihreReifen sparen. McLaren und BAR arbeiten an ihren Vorderflügeln,andere tratschen einfach nur in den Garagen. In bescheidenem Respektabstandziehen Alex Yoong und Jacques Villeneuve ein paar Runden. DerKanadier versucht nach seinem Crash gestern den BAR besser abzustimmenund die verlorene Trainingszeit aufzuholen.
 
Nach 2 Drittel startet die Fahraction und die Hälftedes Fahrerfeldes befindet sich auf der Strecke. Man arbeitet bereitsin Richtung Qualifikation. Die Teams fahren mit viel Flügelund erhalten großen Abtrieb. Das Geheimnis einer schnellenRunde liegt offenbar in hoher Downforce.
 
Der Panasonic Toyota von Allan McNish hat Motorschaden.Unzufrieden springt der Schotte aus dem Cockpit und berichtetden Ingenieuren von der fehlenden Motorleistung. Die Mechanikerwerden bis zum 4. Training das Aggregat wechseln.
 
In der letzten Minute hat Takuma Sato im JordanHonda einen kapitalen Motorschaden. Doch besser jetzt, als inder Qualifikation oder im Rennen. Die linke Zylinderreihe hates zerrissen.
 
Ferrari dominiert auch bei nur wenig gefahrenenRunden das Training. Der Weltmeister Michael Schumacher platziertden F2002 an erste Stelle vor seinem Teamkollegen Rubens Barrichello.Aber auch Williams ist schnell. Ralf kann den mit BMW angefeuertenWilliams an dritter Stelle reihen. David Coulthard auf Platz vierund Kimi Räikkönen auf Fünf, zeigen, dass sichMcLaren Mercedes am richtigen Weg ihrer Entwicklung befindet.Montoya am sechsten Platz rundet das gewohnte Bild ab.
 
Top Speed hält Barrichello mit 312 km/h, gemessenvor der 130 R Kurve
 
Die Speed Trap wird bei M. Schumacher mit 297,1,gemessen kurz vor der Schikane vor Start-Ziel
 
Die Top 6 im dritten Training lauten: 1. M. Schumacher,2. Barrichello, 3. R. Schumacher, 4. Coulthard, 5. Räikkönen,6. Montoya
 
Mehr Live-Berichte, Resultate und Bilder - 5 Minutennach dem vierten Training, etwa um 4:05, sollte es keine Unterbrechunggeben, gibt´s mehr auf Krone.at, der schnellsten Internet-Formel1 Site.
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