Hofer hat den Preiskampf in Salzburg nicht lange ausgehalten. Bereits am zweiten Tag pendelte sich Diesel wieder bei rund 80 Cent ein. Auch in Kärnten locken Tankstellen derzeit mit billigem Benzin. Zumindest in Seeboden und Spittal, wo es sensationell günstige Spritangebote gibt. Wie lange diese halten, ist ungewiss. Denn leidgeprüfte Autofahrer wissen, dass sich der Preis ständig ändern kann.
Neue Verordnung in Kraft
„Ab heute aber wenigstens nur einmal am Tag“, erklärt Kärntens ARBÖ-Chef Thomas Jank. „Durch die neue Verordnung des Wirtschaftsministers ist somit wenigstens ein bisschen ein Vergleich möglich.“ Was aber weiterhin bleibt, ist das Unverständnis über die nicht nachvollziehbare Preispolitik der Ölmultis. „Wir wissen, dass Tankstellenpächter richtiggehend spionieren und vier Mal am Tag die Preise der unmittelbaren Konkurrenz nach Wien melden müssen“, erzählt Jank. „Aufgrund dieser Daten setzen die Konzerne dann für jede Zapfsäule ein Limit fest.“
Denn Spritpoker-Profis wissen: Jet-Super etwa kostet an jedem Standort in Klagenfurt unterschiedlich viel. Und obwohl in der Landeshauptstadt die Landes- und Magistratstankstellen den Markt beleben, sind die Preise relativ hoch.
von Kerstin Wassermann (Kärntner Krone) und kaerntnerkrone.at
Symbolbild
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