Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch (SP) sah "das Ziel erreicht", eine große Zahl - nämlich 1.791 der 3.939 Kinder mit Förderbedarf - durch das Kindergartenjahr an die Schulreife heranzuführen.
"Für die anderen startet im September die zweite Etappe" des Fördermodells mit dem Besuch von Vorschulklassen, so Oxonitsch. "Ein ganz kleiner Teil", nämlich 624 Kinder, wird laut Brandsteidl in der ersten Volksschulklasse integrativ von einem zusätzlichen Lehrer unterstützt.
Zwei Drittel der Kinder haben Deutsch als Muttersprache
67 Kinder werden in sogenannten Mehrstufenklassen gefördert, in denen Schüler zwischen sechs und zehn Jahren gemeinsam unterrichtet werden. Die Schüler können in der Regel in jener Schule bleiben, an der sie sich zur Feststellung der Schulreife angemeldet haben.
Den Vorwurf der Oppositionsparteien, es handle sich bei den Förder-Vorschulklassen um "Ausländerklassen", wollte Brandsteidl nicht geltenlassen. Immerhin habe ein Drittel dieser rund 2.100 Kinder Deutsch als Muttersprache und auch bei Kindern mit Migrationshintergrund müsse nicht die Sprache der Grund für die mangelnde Schulreife sein.
Symbolbild
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