Enormer Schaden

Feuer in Garage des Arbeiter-Samariter-Bundes

Österreich
30.06.2009 14:46
In der Garage des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASBÖ) in der Wiener Donaucity ist in der Nacht auf Dienstag in den frühen Morgenstunden ein Feuer ausgebrochen. Zwei Einsatzautos wurden bei dem Brand zerstört, weitere in Mitleidenschaft gezogen. Der Sachschaden ist enorm.

Die ersten Rauchschwaden wurden gegen 4.15 Uhr gesichtet. Die Feuerwehr, die in unmittelbarer Nähe stationiert ist, wurde sofort verständigt. Dank des raschen Eintreffens der Einsatzkräfte hieß es bereits um 5.15 Uhr "Brand aus". 

Gewaltiger Sachschaden
Doch der Schaden, der durch den Brand entstanden ist, ist gewaltig: Zwei Einsatzwagen sind völlig zerstört, elf weitere arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Zudem ist die komplette Garage
sanierungsbedürftig und kann erst in einigen Wochen wieder benutzt
werden. Ausgelöst wurde das Feuer durch einen Kabelbrand in einem der Fahrzeuge.

Die Bilder vom Brand in der Garage des ASBÖ: siehe Infobox!

Fahrzeugengpässe bei künftigen Einsätzen
Von der Rettungszentrale in der Wallenberggasse wird der Bereich Donaustadt und Floridsdorf versorgt. Es handle sich um einen der ausfahrtsstärksten Standorte aller Rettungsdienste in ganz Wien, sagte der Geschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bundes Floridsdorf-Donaustadt, Bernhard Lehner. Der gesamte Bereich muss jetzt mit den drei verbliebenen Rettungswagen abgedeckt werden, wobei im Bedarfsfall wohl auf Fahrzeuge aus anderen Bereichen des ASBÖ oder der Wiener Rettung zurückgegriffen werden könnte, wie Lehner sagte.

Für jede Unterstützung dankbar
"Wir versuchen alles, damit wir so rasch wie möglich wieder voll
einsatzfähig sind. Der zusätzliche Aufwand, der durch den Brand
entstanden ist, ist enorm. Wir sind für jede finanzielle Unterstützung dankbar", erklärt Alexander Prischl, Geschäftsführer der gemeinnützigen Rettungs-GmbH der Gruppe Floridsdorf-Donaustadt (Spenden für den ASBÖ unter Samariter-Bund, Konto-Nr.: 287-342-244/00, BLZ: 20111, Erste Bank).

Erst am Wochenende waren die Samariter beim Donauinselfest im Dauereinsatz - 160 Helfer rückten an den drei Tagen mehr als 500 Mal aus.

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