Über Koalitionen machte der Bürgermeister sonst keine Aussagen, darüber denke er frühestens am Wahlabend nach. Auffällig oft kam dem Bürgermeister das Wort "Ordnung" über die Lippen. Als Lösungsansatz für Probleme im Ausländer-Bereich nannte Häupl bessere Kommunikation. Als Stadtchef mache er die Fremdengesetze nicht, müsse aber damit umgehen. Und dabei setzte er auf Mediation, etwa mit dem Modell "Hausmeister neu".
Häupl wünscht sich Miteinander mit Ausländern
Er könne sich "die Ausländer nicht wegwünschen", aber ein Miteinander herbeiführen, so Häupl auf Unmut in der Bevölkerung angesprochen. Dafür müssen diese aber Deutsch können. Er wolle die Leute zum Reden bringen, notfalls aber auch "Ordnung" schaffen und Strenge zeigen. Eine Beziehung funktioniere nur, wenn sich beide Seiten an die Regeln halten. Beim derzeit wieder heftig diskutierten Thema Asyl wünschte sich Häupl die Abschiebung aller rechtskräftig Verurteilen und schnelle Verfahren.
Keine Erbschaftssteuer
In der Steuer-Debatte kann er sich eine Ganzjahresbesteuerung für Arbeitnehmer vorstellen, allerdings im Zuge einer größeren Strukturreform. Er lehnte die Wiedereinführung der Erbschaftssteuer ab und plädierte für eine Vermögenszuwachssteuer, wobei die Einnahmen für den Gesundheitsbereich zweckgebunden sein sollen.
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