Sa, 21. Juli 2018

Fatale Funken

11.05.2009 09:08

Brandschutz-Gerät verursachte Flammeninferno

Das verheerende Großfeuer an der kalifornischen Küste ist vermutlich ausgerechnet bei Schutzmaßnahmen gegen Waldbrände ausgelöst worden. Nach US-Medienberichten vom Montag sagte ein Vertreter der staatlichen Forstbehörde, dass anscheinend eine Maschine bei Rodungsarbeiten auf privatem Gelände Funken gesprüht und damit das Flammenmeer im Bezirk Santa Barbara entfacht habe.

Das Ausholzen von Buschland wird in Kalifornien als Maßnahme für den Brandschutz vorgeschrieben. Kurz vorher waren Einwohner in dem Gebiet aufgefordert worden, leicht entzündliches Unterholz auf ihren Anwesen zu entfernen.

Brand unter weitgehend Kontrolle
Der Brand nahe Santa Barbara war nach Behördenangaben am Montag zu 65 Prozent eingedämmt. Die Feuerwehr hoffte, ihn bis Dienstagmorgen (Ortszeit) ganz unter Kontrolle zu haben: Dann, so sagten Meteorologen voraus, könnte das heiße trockene Wetter mit heftigen Winden zurückkehren, das in der vergangenen Woche die Flammen immer wieder angefacht hatte. Am Wochenende waren dann Nebel, Nieselregen und sinkende Temperaturen den Brandbekämpfern zur Hilfe gekommen.

Feuer zerstörte 77 Häuser
Nach jüngsten Behördenangaben hat das am 5. Mai ausgebrochene Feuer 34 Quadratkilometer Wald und Buschland, sowie 77 Häuser, darunter teure Luxusvillen, zerstört und 22 weitere Häuser beschädigt. 28 Feuerwehrleute wurden bei ihrem Einsatz verletzt.

Rund 30.000 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, darunter auch zahlreiche Prominente wie Talkmasterin Oprah Winfrey (siehe Story in der Infobox). Die meisten von ihnen konnten am Sonntag wieder in ihre Häuser zurückkehren, nachdem die Feuerwehr den Brand weitgehend unter Kontrolle gebracht hatte.

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