Mo, 16. Juli 2018

Großoffensive

07.05.2009 12:48

Wiener Polizei macht gegen Einbrecher mobil

Nach dem dreisten Einbruch in die Wohnung des Wiener Landespolizeikommandanten Karl Mahrer (siehe Infobox) will die Polizei nun eine Großoffensive gegen Einbrüche starten und verstärkt gegen Delikte dieser Art vorgehen. Mit mehr Polizeistreifen, besserer Information für die Bevölkerung und intensivierter Spurensicherung soll den Kriminellen zu Leibe gerückt werden, erklärte der Leiter der Kripo Wien Christof Hetzmannseder.

"Wir reagieren aber auch präventiv, indem wir dann gezielt ambulant vor Ort die Menschen in der Wohngegend - in den Objekten, in denen eingebrochen wurde - beraten und versuchen zu helfen, wie sie sich besser schützen können."

Außerdem plädierte Hetzmannseder im Ö1 Morgenjournal dafür, die Tatortarbeit zu optimieren, "indem möglichst viele Spuren - seien es daktyloskopische (Fingerabdrücke, Anm.) oder DNA-Spuren - sichergestellt und verwertet werden".

Zwar hätte die Exekutive derzeit auf dem Raubsektor "große Erfolge", gleichzeitig wächst laut Hetzmannseder "aber irgendwo in anderen Segmenten eine neue Form der Kriminalität." Mit anderen Worten: wenn die Polizei zu aktiv ist, weichen die Kriminellen einfach in eine andere "Sparte" aus.

Dritter "Promi"-Fall nach Raninger und Fekter
Mahrer war bereits der dritte Prominente aus dem Innenressort und nachgeordneten Dienststellen, der innerhalb von nicht einmal neun Monaten Opfer von Verbrechern wurde. Im vergangenen August war der zu diesem Zeitpunkt amtsführenden Direktorin des Bundeskriminalamtes, Andrea Raninger, ihr Auto gestohlen worden. Nur wenige Tage später war Innenministerin Maria Fekter an der Reihe: In einem Wiener Innenstadtlokal wurde ihr die Handtasche mit zwei Handys, Kreditkarten und Ausweisen entwendet.

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