Mo, 25. Juni 2018

Schwäne getötet

05.05.2009 08:02

Tote Tiere entdeckt: "Schwanenmörder" ist zurück

Nach einem mysteriösen Schwänesterben vor einem Jahr in Villach in Kärnten war lange Zeit wieder Ruhe eingekehrt, doch ausgerechnet in der Brut- und Aufzuchtzeit hat der unbekannte "Tiermörder" nun erneut zugeschlagen: Passanten entdeckten arg zugerichtete Schwäne am Vassacher und Magdalenen See.

Unter einem Steg kauernd wurde ein Schwanenweibchen auf dem Magdalenen See entdeckt. "Der Schädel des Tieres war eingeschlagen, der Schnabel aufgerissen und der Hals gerupft", so Anita Schober von der Tierrettung Schober in Villach.

Für das Tier kam jede Hilfe zu spät, es verendete an den schweren Verletzungen. Schober: "Wir überprüfen derzeit den Magdalenen See und den Ziegeleiteich, ob wir ein Nest mit Eiern oder Jungtieren finden, die sonst zugrunde gehen würden."

Männchen vergiftet
Ein weiterer Fall wurde vom Vassacher See gemeldet: "Hier wurde ein männlicher Schwan tot aufgefunden, der vermutlich vergiftet worden war. Laut Augenzeugen soll das Tier die Orientierung verloren und schaumigen Schleim um den Schnabel gehabt haben."
 
Bereits 16 Schwäne getötet
Das Bergen der toten Schwäne ist für die Tierrettung Schober ein tragischer Routinejob geworden: "Mit den zwei neuen Fällen wurden allein heuer und im Vorjahr an den Villacher Seen 16 Schwäne getötet", so Anita Schober. Die Tierschützerin ersucht, Vorfälle mit Schwänen bitte zu melden: 0699/814 100 39.
 
von Hannes Wallner, Kronen Zeitung
Symbolbild

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