Fr, 22. Juni 2018

"Kein Auftrag"

03.05.2009 16:37

ÖIAG dementiert Michaelis-Plan zum Postverkauf

Die ÖIAG hat Gespräche über den Verkauf eines 25-prozentigen Post-Anteils an die Deutsche Post dementiert. Es gebe weder ein diesbezügliches Geheimprojekt "noch sind diesbezügliche Verkaufsgespräche im Gang", schrieb die Staatsholding in einer knappen Stellungnahme am Sonntag. Sie widersprach damit einem Magazin-Bericht, in dem davon die Rede war, dass ÖIAG-Boss Peter Michaelis (Bild) "mittelfristig" 25 Prozent an die Deutsche Post verkaufen will.

Das aktuelle Regierungsprogramm enthalte keinen Privatisierungsauftrag für die Österreichische Post, daher könnten auch keine Verhandlungen geführt werden. Der Auftrag durch die Regierung stelle nämlich "die Voraussetzung für Verkaufsaktivitäten dar", stellt die ÖIAG in ihrer Pressemitteilung klar.

SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter hatte zuvor eine Breitseite gegen Michaelis abgegeben: "Ich verlange ein sofortiges Dementi von Michaelis. Sollte tatsächlich trotz laufendem Begutachtungsverfahren zum neuen Postmarktgesetz und ohne Regierungsauftrag Herr Michaelis Alleingänge unternommen haben, sind die Tage von Michaelis an der Spitze der ÖIAG gezählt."  Der ÖIAG-Boss sei in der Vergangenheit für "zahlreiche Fehlentscheidungen insbesondere beim AUA-Desaster" verantwortlich gewesen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.