So, 24. Juni 2018

Nach 3:15 Stunden

04.05.2009 11:02

Piräus holt sich gegen AEK Athen 24. Cup-Sieg

Olympiakos Piräus hat sich am Samstagabend in einem spektakulären Match gegen die Mannschaft von AEK Athen, die ohne Jürgen Macho spielte, den 24. griechischen Cup-Sieg in der Vereinsgeschichte gesichert. Der Double-Gewinner (zum 14. Mal und zum vierten Mal in den vergangenen fünf Jahren) setzte sich erst nach 3:15 Stunden mit 15:14 im Elfmeterschießen durch, nach der regulären Spielzeit war es 3:3, nach der Verlängerung 4:4 gestanden.

"Es war das verrückteste Spiel aller Zeiten", schwärmte der Kommentator des griechischen Fernsehsenders "Alpha". 34 Elfmeter waren nötig, ehe Torhüter Antonis Nikopolidis, der zuvor den Versuch von Agustin Pelletieri pariert hatte, mit seinem Schuss das zweite Double für Olympiakos in Folge perfekt machte. "Darum ist Fußball das beste Spiel auf diesem Planeten", sagte der griechische Nationalkeeper von seinen Gefühlen überwältigt. Die Spannung war so groß, dass sogar die Fans im Athener Stadion kaum noch Kraft hatten zu jubeln. Selbst am Fußball ansonsten nicht Interessierte saßen plötzlich wie elektrisiert vor dem Fernseher.

Ausgleich zum 3:3 in der Nachspielzeit
Mit zwei Toren des Argentiniers Ismael Blanco (5./8.) für AEK hatte die Partie begonnen. Zwei Minuten nach der Pause gelang dem Engländer Matt Derbyshire der Anschlusstreffer für Olympiakos, doch erst nach dem Ausgleich durch den Brasilianer Dudu (69.) nahm das Spiel richtig Fahrt auf. Nach dem 3:2 für AEK durch Nacho Scocco in der 90. Minute feierten die Athener Fans ihre Mannschaft bereits als Pokalsieger, doch in der fünften Minute der Nachspielzeit gelang Derbyshire der erneute Ausgleich.

In der Verlängerung schien Olympiakos die Begegnung beim 4:3 durch Luciano Galletti (101.) für sich entschieden zu haben. Doch dann zog sich der Torschütze beim Jubel das Trikot aus und wurde mit der Gelb-Roten Karte des Feldes verwiesen. Als wenig später auch noch Papadopoulos die Ampelkarte sah, spielte Piräus nur noch zu neunt und konnte den abermaligen Ausgleich durch Scocco (106.) nicht verhindern.

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