Normalerweise dauere es bis zu zehn Jahre, abgestorbene Korallen durch von entfernteren Riffs herangespülte Larven wiederzubeleben. Im konkreten Fall sei von der Substanz der Korallen auf dem abgestorbenen Riff genug übriggewesen, dass es innerhalb von zwölf Monaten wieder in voller Blüte stehen konnte.
Erholung durch perfekte Bedingungen
McCook warnte dennoch vor den negativen Folgen der globalen Erwärmung auf die Korallenriffe. Die Erholung des Riff-Abschnitts sei auf eine seltene Kombination perfekter Bedingungen zurückzuführen. Ohne Maßnahmen zur Wasserreinhaltung, gegen Überfischung und ohne eine stärkere Regulierung des Tourismus hätte sich das Riff nicht regenerieren können, sagte er.
Das Great Barrier Reef mit einer Ausdehnung von 345.000 Quadratkilometern gilt als der größte lebende Organismus der Welt. Seit Anfang der 90er Jahre hat sich das Korallenwachstum verlangsamt. Experten führen dies auf die Erwärmung des Wassers und den höheren Säuregehalt zurück.
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