23.03.2009 11:08 |

Finalserie

KAC startet mit 5:4-Sieg gegen Salzburg

Der KAC hat das erste Finalspiel der Eishockey-Liga am Sonntagabend glücklich gewonnen. Die Kärntner besiegten Meister Salzburg in der ausverkauften Klagenfurter Stadthalle 5:4 (2:1, 1:0, 1:3, 1:0) nach Verlängerung. Von 33 Heimspielen in der laufenden Saison hat der KAC nun 30 gewonnen. Die im best-of-seven-Modus ausgespielte Serie wird am Dienstagabend in Salzburg fortgesetzt.
Die Kärntner verloren keine Zeit und stellten ihre Heimstärke bereits wenige Augenblicke nach Spielbeginn unter Beweis. Paul Schellander (3.) brachte den Rekordmeister nach knapp mehr als zwei Minuten mit einer schönen Direktabnahme in Führung. Der das ganze Spiel über nervös agierende KAC überstand danach einige bange Minuten in Unterzahl und schlug selbst im Powerplay zu. Gregor Hager (15./PP) stellte auf 2:0, der KAC schien alles unter Kontrolle zu haben.


Scott verteidigt den KAC-Kasten sicher
Die Klagenfurter waren sich ihrer Sache aber offenbar zu sicher. Nur 16 Sekunden nach Hagers Tor erzielte Thomas Koch (16.) den Anschlusstreffer für den Meister. Danach war Salzburg am Drücker, KAC-Goalie Travis Scott zeichnete sich immer wieder mit spektakulären und unorthodoxen Paraden aus. Gegen den Spielverlauf kam der KAC zu seinem dritten Tor: Michael Craig (27./PP) nützte ein 5:3-Powerplay zum 3:1 für die Gastgeber.


Salzburg schafft furiosen Endspurt
Die Antwort darauf, ob der stets unter Druck stehende KAC bis dahin clever oder glücklich agiert hatte, gaben die Cracks im letzten Drittel selbst. John Hughes (43./PP) brachte die Gäste heran, eine halbe Minute darauf glich Manuel Latusa (43.) sogar aus. Die Salzburger hatten danach jedoch ihr Pulver verschossen und lockerten die Umklammerung der Kärntner ein wenig, was nicht ungestraft bleiben sollte: Nach einer Strafe gegen Thomas Koch schlug Hager (54./PP) zum zweiten Mal in Überzahl zu.


Verlängerung nach 1:09 Minuten zu Ende

Salzburg bewies enorme Moral und glich erneut aus, Martin Mairitsch (58.) knallte den Puck 128 Sekunden vor der Schlusssirene ins Tor. Es brachte jedoch alles nichts, der KAC hatte das bessere Ende für sich: Eine in die Verlängerung mitgeschleppte Zweiminutenstrafe gegen Latusa war schließlich entscheidend, Craig (62./PP) sorgte nach 1:09 Minuten in der Verlängerung für die Entscheidung.
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