Haushaltsbudget führen
Je besser du über deine Ausgaben Bescheid weißt, desto leichter fällt es dir, richtig einzukaufen. Du solltest zu Beginn des Monats deine Einnahmen auflisten, und davon deine Fixkosten abziehen: Miete, Energiekosten, Versicherungen, Handy, Internet, etc. Danach hast du ein Budget, das dir für den Rest des Monats für alle weiteren Ausgaben zur Verfügung steht. Plane genau, was du vorhast, auszugeben: Wie viel für Lebensmittel, wie viel für Tankrechnungen, wie viel für Ausgehen, wie viel für Kleidung? So steckst du dir selbst deine Obergrenzen. Plane auch immer einen Posten für Unvorhergesehenes ein, damit dich nichts so leicht aus dem Gleichgewicht bringen kann.
Zurück zum Bargeld
In Zeiten von Bankomat- und Kreditkarte ist es sehr verführerisch, einfach mit Plastik zu bezahlen – die Zauberkarte zahlt schließlich alles. Dabei geht allerdings schnell der Bezug zum Konto im Hintergrund verloren, und zu der Tatsache, dass jemand für die ganzen Ausgaben auch bezahlen muss – nämlich du. Besser ist es, du hebst einmal pro Woche dein Wochenbudget in bar ab, und wenn dieses aufgebraucht ist, dann ist Schluss. So verringerst du die Gefahr, dass du unkontrolliert Geld ausgibst. Zugleich wird dein Kostenbewusstsein etwas besser geschult.
Preise vergleichen
Nur wer vergleicht, hat auch die Möglichkeit zu sparen. Das gilt einerseits für Fixkosten, wie Handyverträge und Versicherungspolizzen. Diese sollten zumindest einmal jährlich überprüft werden. Andererseits solltest du natürlich auch bei täglichen Ausgaben Preise vergleichen. Teste dich einfach einmal selbst: Weißt du, wie viel ein Liter Milch kostet, ein Kilo Brot, 10 Dekagramm Wurst? Nur wenn du ein ungefähres Preisgefühl hast, kannst du einschätzen, wann du billig, und wann du teuer kaufst.
Bequemlichkeit besiegen
Natürlich ist es einfacher, die Milch an der Tankstelle mitzunehmen, oder sich abends eine Pizza zu bestellen. Dass das ein teures Vergnügen ist, wird dabei gerne vergessen. Du fährst jedoch deutlich günstiger, wenn du einfach zu Hause immer einen gewissen Vorrat jener Dinge hast, die du dringend brauchst. Auch das Einfrieren von vorgekochten Mahlzeiten hilft dabei, abends keine teuren Bestellservices in Anspruch nehmen zu müssen.
Selbstversorger
Ein selbst vorbereitetes Sandwich, Kaffee aus der Thermoskanne, ein vorgekochtes Mittagessen – all das ist zwar anfangs ein bisschen aufwändig, spart dir aber sehr viel Geld, da du nicht für die Leistung der Zubereitung zahlen musst. Angenehmer Nebeneffekt: Du kannst dir alles genau so vorbereiten, wie du es möchtest – keine Gurkerl in der Semmel gewünscht, keine Pfefferkörner in der Sauce: alles kein Problem, schließlich kannst du selbst bestimmen, was du essen willst.
Aktivitäten nach Hause verlagern
Je mehr du in deinen eigenen vier Wänden machen kannst, desto günstiger. Beim Weggehen zahlst du für Alkohol meist teures Geld, zu Hause kannst du dir mit wenig Aufwand und einer gewissen Grundausstattung Cocktails selbst mixen, bzw. günstig mit Freunden auf ein Bier zusammensitzen. Wenn du ausgehen willst, dann sparst du durch den Verzicht auf Alkohol einiges an Geld. Willst du auf den Alkoholgenuss nicht verzichten, dann triff dich mit deinen Freunden zum gepflegten Vorglühen daheim – spart Geld und bringt Stimmung.
Auch für sportliche Aktivitäten gilt: Daheim ist es günstiger. Statt teure Fitnesscenter-Gebühren zu berappen, geh lieber laufen oder radfahren, bzw. mache muskelaufbauende Übungen im Wohnzimmer neben dem abendlichen TV-Programm. Kannst du dich vom Fitnesscenter nicht trennen, dann kannst du den Besuch eines Diskontfitnesscenters überlegen, in dem du nur die Geräte, ohne jegliche Zusatzleistungen hast.
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