Do, 19. Juli 2018

Einfach ausgerastet

17.02.2009 18:32

Um Abschiebung zu verhindern, selbst verletzt

Um die Abschiebung seiner nördlich von Graz untergebrachten Familie zu verhindern, hat sich ein aserbaidschanischer Staatsbürger Dienstag früh mit einem Messer selbst verletzt. Der Mann schrie laut um sich und bedrohte auch einen Polizeibeamten mit seinem Messer. Die Polizei setzte Pfefferspray gegen den 33-Jährigen ein.

Gegen 6.15 Uhr kamen Beamte der Polizeiinspektion Deutschfeistritz (Bezirk Graz-Umgebung) in eine Pension, um die Abschiebung von vier aserbaidschanischen Staatsangehörigen - ein Ehepaar und zwei Kinder - in die Wege zu leiten.

Pfefferspray eingesetzt
Die Familie packte bereits ihre Koffer - erlaubt ist die Mitnahme von 30 Kilogramm Gepäck pro Person - als der 33-Jährige plötzlich ein Messer zog und sich vor den Augen der Beamten selbst verletzte. Als der Mann sich mit der Waffe in der Hand einem Polizisten näherte, setzten die Beamten Pfefferspray ein. Der Asabaidschaner konnte so überwältigt werden.

Der 33-Jährige und seine 31-jährige Ehefrau wurden in die Sigmund Freud-Nervenklinik Graz eingeliefert. Die beiden Kinder (fünf und neun Jahre alt) wurden bei einer befreundeten Familie untergebracht.

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