Kluges Lockangebot

Englischsprachige Bildung soll Forscher holen

Oberösterreich
13.02.2009 09:11
"Unser Bildungskonzept soll von der Krabbelstube bis zum Hörsaal reichen", beschreibt Landeschef Josef Pühringer ein Lockmittel, mit dem die Exportregion Oberösterreich für internationale Top-Forscher und ihre Familien attraktiver werden soll. So will auch der Kunststoff-Konzern Borealis 100 Forscher nach Linz holen.

"Die Ansprüche haben sich verändert! Internationale Mitarbeiter wollen nicht mehr nur den nächsten Autobahnanschluss und Flughafen gesichert haben. Sie wollen auch für ihre Familien ein internationales Bildungsangebot vorfinden", erklärt Landeshauptmann Pühringer, der das Projekt gemeinsam mit der Industrie, der Stadt Linz und der Johannes Kepler-Uni aus der Wiege hob. Jetzt können ein englischsprachiger Kindergarten, eine Volksschule, das internationale Auhof-Gymnasium und Masterstudiengänge in englischer Sprache absolviert werden.

Auch Oberösterreicher profitieren vom Bildungsangebot
Bis vor kurzem sei es aber mangels englischsprachiger Bildungseinrichtungen im Land schwierig gewesen, wissenschaftliche Mitarbeiter aus dem Ausland für Oberösterreich zu begeistern. Umgekehrt können von diesen Bildungsangeboten auch Oberösterreicher profitieren, die beruflich ins Ausland gehen wollen.

Zu wenig englischsprachige Mitarbeiter
Auch Voest-Chef Wolfgang Eder und Borealis-Boss Gerhard Roiss kennen das Problem: 80 Prozent der Top-Forscher kommen aus dem Ausland, dabei war es bisher schwierig, englischsprachige Mitarbeiter für Linz zu gewinnen.

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