Fr, 17. August 2018

Ärzte am Ball

01.02.2009 18:30

3.500 Gäste beim 59. Wiener Ärzteball

Ein klassischer Wiener Ball in der Hofburg: Samstagabend feierten rund 3.500 Gäste am 59. Wiener Ärzteball, ein Fixstern jedes Jahr am letzten Jänner-Samstag. So viele Honoratioren wie die Ärzteschaft weist offenbar kaum ein Berufsstand auf, wie sich bei der Eröffnung herausstellte. An Polit-Prominenz hatten sich EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner, der Zweite Nationalratspräsident Fritz Neugebauer sowie Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) und Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) eingestellt.

Marschiert - besser: Sturm gelaufen - war die österreichische Ärzteschaft im Frühjahr 2008 gegen Reformideen der großen Sozialpartner. In der Nacht auf Sonntag allerdings wurde selbst ein allfälliger Galopp im Ballsaal als "Hetz" aufgefasst. Der Präsident der Österreichischen Ärztekammer, Walter Dorner: "Ich hoffe, dass wir derartige Übungen (Protestmärsche, Anm.) in diesem Jahr nicht notwendig haben werden."

Wenn auch Laufen, Lernen, Lachen und Lieben das beste Demenz-Präventionsprogramm sei, müsse sich die österreichische Sozialversicherung nicht schrecken. Man werde nicht versuchen, bei den nächsten Vertragsverhandlungen den Besuch des Ärzteballes als Kassenleistung zu verankern. Worauf sich die nobel gewandete Teilnehmerschar bis 5 Uhr dem privaten Tanztraining hingab. Das war bei einer Publikumsquadrille um 3 Uhr auch gar nicht schwierig. Die rund 6.500 Rosen der aufwendigen Dekoration hatten da schon Liebhaber, und vor allem Liebhaberinnen, gefunden.

Symbolfoto

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Wien
Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.