Eines der Veröffentlichungs-Opfer ist Simon L. (er möchte trotz allem anonym bleiben) aus Liezen. "Ich hab meine Österreichkarte nach einem halben Jahr storniert, weil ich sie nicht mehr benötigt habe", erklärt er. "Aber die ÖBB wollten mehr Geld als gerechtfertigt, und so habe ich einen Anwalt eingeschaltet. Dass ich auf dieser schwarzen Liste gelandet bin, ist dann wohl die Rache dafür." Tatsächlich stehen in dem Verzeichnis vor allem Personen, die keinen Anspruch mehr auf diese Karte haben - etwa, weil sie nicht zahlen wollten oder konnten.
Ein Listen-Rundruf hat ergeben: Die Kunden (und Ex-Kunden) der Bundesbahnen sind stocksauer. "Das lassen wir uns nicht gefallen", sagt eine Wienerin. "Wir klagen." Grotesk: Den Namen des Intranet-Internet-Verwechslers bei der Bahn geben die ÖBB nicht bekannt. Aus Datenschutzgründen...
Von Michael Pommer und Gregor Brandl, Kronen Zeitung
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