"In den Bussen kommt es immer wieder zu Rangeleien. Buschauffeure wurden sogar mit Eiern und Urin beworfen", sagt STW-Sprecher Harald Raffer. Der Ruf nach Überwachungskameras bleibt bei den Stadtwerken dennoch ungehört: "Sollte es nicht zu einer Welle der Gewalt kommen, sind Kameras nicht angedacht."
Autark und mobil
Dabei halten Experten den Einbau der Kameras für keine große Sache. Robert Schellander, der bereits Systeme für Polizei, Asfinag, LKH und die Stadt installiert hat: "Sie sind autark und funktionieren über das Mobilfunknetz. Und sie wären mobil, sodass die Stadtwerke die Kameras auf ihren Linien auch austauschen könnten. Drei pro Bus müssten reichen."
Während Stadtrat Christian Scheider Notruf-Knöpfe als Maßnahme für mehr Sicherheit vorschlägt, spricht sich auch der Klagenfurter Stadtpolizei-Kommandant Eugen Schluga für die Überwachungskameras aus: "Als Hilfsmittel wäre das sicher sinnvoll - die Installierung allein wäre schon abschreckend."
Zusätzlich Zivilstreifen
Zusätzlich sollen die Busse künftig von Polizisten überwacht werden. Schluga: "Es ist schon lange angedacht, dort gezielt Zivilstreifen einzusetzen." Bis vor kurzem war das Busfahren für Polizisten ja gratis. "Auch außerhalb des Dienstes haben wir so ab und zu für Ordnung in den Bussen sorgen können", sagt einer der Beamten.
von Thomas Leitner und Serina Babka (Kärntner Krone) und kaerntnerkrone.at
Symbolbild
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