Wahre Geschichte

“Haunting Villisca”: Das Böse kommt zurück

Kino
21.01.2009 15:47
Im Jahr 1912 wurden eine sechsköpfige Familie und zwei Mädchen im US-Bundesstaat Iowa brutal mit einer Axt getötet. Trotz zweier Gerichtsverhandlungen wurde das grausame Verbrechen von Villisca nie geklärt. Vor diesem historischen Hintergrund spielt der Independent-Film „Haunting Villisca“. Es ist die Geschichte des Universitätsprofessors David Salt, der ein dunkles Geheimnis in sich trägt.

Vom Haus angezogen, in dem die Axt-Morde stattgefunden haben, verfestigt sich Salts Verbindung mit dem Ort des Geschehens, als er beginnt, Visionen des blutigen Verbrechens zu haben. Getrieben davon, die gequälten Seelen zu retten, um damit seine eigene Erlösung zu erreichen, muss sich der Universitätsprofessor in einem sich zuspitzenden Kampf dem Bösen, das in dem Haus Unterschlupf gefunden hat, stellen.

Familie und Mädchen brutal ermordet
Die Mitglieder der Moore-Familie - Josiah und Sara Moore sowie ihre vier Kinder Herman, Paul, Boyd und Katherine - und zwei junge Übernachtungsgäste, Ina und Lena Stillinger, wurden 1912 tot in ihren Betten aufgefunden. Das weite Netz der Verschwörungstheorien umfasste auch eine Intrige, in die der Millionär F. F. Jones, der ehemalige Arbeitgeber von Josiah Moore, verwickelt gewesen sein soll. Einer der skurrilsten Aspekte des Falles war ein widerrufenes Schuldeingeständnis eines britischen Wanderpredigers namens Jacklin Kelly, der später in eine Anstalt für geistig Abnorme eingewiesen wurde.

Gedreht wurde an Originalschauplätzen im Moore-Haus und im Montgomery County Gerichtsgebäude in Red Oak, wo die zwei Gerichtsverhandlungen stattgefunden haben.

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