11.12.2008 20:44 |

Posthume Ehrung

UNO-Menschrechtspreis an Benazir Bhutto

Die Vereinten Nationen haben die ermordete pakistanische Politikerin Benazir Bhutto für ihren Einsatz für die Menschenrechte geehrt. Bhuttos Sohn Bilawal Bhutto Zardari nahm die Auszeichnung am Mittwoch in New York entgegen.

Er verlas ein Schreiben seiner 2007 ermordeten Mutter, in dem diese erklärt hatte, ihr sei klar, dass die Rückkehr in ihr Heimatland sie das Leben kosten könne.

Benazir Bhutto, die im Oktober 2007 aus ihrem Exil in Dubai nach Pakistan zurückgekehrt war, wurde am 27. Dezember 2007 - zwei Wochen vor der geplanten Parlamentswahl - bei einem Attentat in Rawalpindi in der Provinz Punjab getötet.

Der UNO-Menschenrechtspreis wird alle fünf Jahre am 10. Dezember verliehen, dem Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Zu den früheren Preisträgern gehören unter anderem die Organisation Human Rights Watch, der ehemalige US-Justizminister Ramsey Clark sowie die amerikanische Nonne Dorothy Stang, die 2005 wegen ihres Einsatzes für den Regenwald erschossen wurde.

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