Wer kennt das nicht: Kaum hat man ein paar Stunden gearbeitet, da stellt sich Müdigkeit ein. Die Konzentration lässt nach, alles geht schwerer von der Hand. Und der wohlverdiente Feierabend ist noch scheinbar endlos weit entfernt. Nun sind Tipps gefragt, wie man diese Abgespanntheit wieder los wird, bzw. noch besser, wie es gar nicht erst soweit kommt. Mehr zu diesem Thema erfährst du hier.
Den Tag durchplanen
Meistens ist Energieverlust im Laufe des Tages darauf zurückzuführen, dass du dich nicht optimal organisierst. Das betrifft zum Einen die Pausen, die du (nicht) machst, zum Anderen auch die Organisation deiner Arbeitsabläufe. Und auch deine Nahrungszufuhr ist verantwortlich dafür, wie fit du bist.
Selbstorganisation
Beobachte dich selbst und finde deinen Biorhythmus. Es ist bekannt, dass es Morgenmenschen gibt, denen die Arbeit in der Früh leichter von der Hand geht, und Abendmenschen, die dann so richtig Gas geben, wenn andere schon wieder ans Schlafengehen denken. Hierbei hilft es dir, wenn du verschiedene Rhythmen ausprobieren kannst – sofern dein Job das zulässt. Probiere, früher und später aufzustehen, und beobachte, wann du besser arbeiten kannst – wenn dein Arbeitstag früher beginnt, oder später.
Auch deine Arbeitspakete solltest du einteilen. Lege wichtige, Genauigkeit erfordernde Tätigkeiten in deine effizienten Phasen zu Arbeitsbeginn. Rein administrative Tätigkeiten, die dir ohne viel Nachdenken von der Hand gehen, solltest du vor Dienstschluss oder unmittelbar nach dem Essen machen, da hier deine Leistungskurve naturgemäß nach unten geht. Auch solltest du mit Checklisten arbeiten, die dir dabei helfen, den Überblick zu bewahren. Denn Chaos raubt dir viel Energie, da du dich immer wieder neu organisieren musst. Nimm dir zu Beginn eines jeden Arbeitstages die Zeit, dir zu notieren, was erledigt werden muss, und vergib die Prioritäten. So kannst du ganz entspannt einen Punkt nach dem anderen abarbeiten.
Pausenmanagement
Es ist wichtig, regelmäßig Arbeitsunterbrechungen einzubauen, da du nur so über den gesamten Tag fit bleiben kannst. Und sei es nur eine Kaffeepause mit einem Kollegen für fünf Minuten. Ebenso solltest du deine Mittagspause einhalten, um eine längere Unterbrechung zu haben. Optimalerweise legst du dir deine Pausen immer nach einen größeren Aufgabenblock, damit du deinen Kopf frei bekommst für den nächsten Punkt. Wenn geht bewege dich in den Pausen, strecke und dehne dich. So beseitigst du Verspannungen und bekommst wieder einen freien Kopf.
Die richtige Ernährung
Nimm über den Tag verteilt regelmäßig Flüssigkeit, am besten Wasser, zu dir. Zwei Liter sind optimal. Auf Kaffee und Nikotin solltest du so weit als möglich verzichten. Kleine Vitaminspender zwischendurch geben dir frische Energie. Am besten stellst du etwas frisches Obst griffbereit zu dir, damit du auch in kurzen Pausen etwas davon naschen kannst. Zu Mittag ist eine leichte, warme Mahlzeit optimal. Achte jedoch darauf, dir keine Kalorienbomben zu genehmigen, sonst braucht dein Körper seine Energie zum Verdauen, und deine Konzentration ist dahin.
Mehr zum Thema „Essen am Arbeitsplatz“ findest du in der Infobox.
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