Sa, 21. Juli 2018

"2011 bei über 8%"

30.10.2008 17:48

AK: Rekordarbeitslosigkeit droht

"Wenn wir nichts unternehmen, droht eine Rekordarbeitslosigkeit, wie sie Österreich in den letzten 50 Jahren nicht erlebt hat!" Mit diesen Worten hat Arbeiterkammer-Präsident Herbert Tumpel am Donnerstag vor schweren Folgen der sich anbahnenden Wirtschaftskrise gewarnt. Würden keine Maßnahmen gesetzt, werde die Arbeitslosenrate von 5,8 Prozent im Jahr 2008 bis zum Jahr 2011 auf erschreckende 8,5 Prozent steigen. Das wäre nach 1953 das zweite Mal in der Geschichte der Zweiten Republik, dass die Arbeitslosenrate über 8 Prozent steigt.

"Lieber jetzt Geld in die Hand nehmen und aktiv handeln, als in den nächsten Jahren Arbeitslosigkeit verwalten", meinte Tumpel. Laut Finanzministerium steige die Arbeitslosigkeit in den nächsten drei Jahren von knapp 200.000 auf über 300.000.

"Der Schutz der Arbeitsplätze hat jetzt oberste Priorität", sagte Tumpel und forderte eine Entlastung der Arbeitnehmer, um die Kaufkraft zu stärken, die Erhöhung und das Vorziehen öffentlicher Investitionen in Bereiche wie Bildung und Infrastruktur sowie aktive arbeitsmarktpolitische Maßnahmen.

"Erfolgreichen Weg fortsetzen"
"Die österreichische Wirtschaftspolitik hat sich in den letzen Jahrzehnten immer dadurch ausgezeichnet, dass wir im internationalen Vergleich eine niedrige Arbeitslosenrate verzeichnen konnten. Das war ein Garant für eine positive Entwicklung in unserem Land. Wir müssen jetzt alles daran setzen, dass wir diesen erfolgreichen Weg fortsetzten", so Tumpel.

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