So, 19. August 2018

Svindal-Comeback

23.10.2008 13:52

Für Maier ist Svindal der ganz große Favorit

Wenn am Wochenende in Sölden die Weltcup-Saison eröffnet wird, wird auch Aksel-Lund Svindal wieder dabei sein. Das Comeback des Norwegers ist eines der bestimmenden Gesprächsthemen in dem Tiroler Skiparadies. Der Norweger, vor einem Jahr Sieger in Sölden, wird mit dem Riesentorlauf am Sonntag sein erstes Rennen nach dem fürchterlichen Sturz am 27. November 2007 im Abfahrtstraining in Beaver Creek bestreiten.

"Durch die Zwangspause habe ich erst so richtig realisiert, wie wichtig dieser Sport für mich ist", fiebert Svindal seiner Rückkehr entgegen. Sein Ziel ist klar: "Ich möchte meine alte Form zurückgewinnen." Und die Konkurrenz hat das wieder hergestellte Kraftpaket aus Skandinavien bereits fürs Sölden-Comeback sowie für das Rennen um den Gesamt-Weltcup ganz dick auf der Rechnung.

Vorschusslorbeeren von Maier
"Ich schätze Svindal am stärksten von allen ein. Er ist der große Favorit für Sölden und für die gesamte Saison", meinte Hermann Maier, vierfacher Gesamt-Weltcup-Sieger und in der Vergangenheit oft selbst Hauptdarsteller bei märchenhaften Comebacks.

Raich: "Rechne sehr stark mit ihm"
Benjamin Raich, so wie Svindal einer der Hauptaspiranten auf die große Kristallkugel, ist ebenfalls überzeugt, dass mit dem 25-jährigen "Elch" von Beginn weg wieder zu rechnen sein wird. "Prinzipiell ist so etwas sehr schwer zu sagen. Aber Svindal ist ein genialer Skifahrer und er ist körperlich wieder fit. Deshalb rechne ich sehr stark mit ihm", meinte der Pitztaler.

Reichelt: "Er ist eine Maschine"
Für Hannes Reichelt ist Svindal, der Gesamt-Weltcup-Sieger und Doppelweltmeister 2007, für Sonntag "der absolute Topfavorit, weil ich weiß, dass er schon ziemlich stark in Form ist". Der Salzburger Super-G-Weltcupsieger hatte im Rahmen des Trainingsblocks in Neuseeland die Gelegenheit des direkten Vergleichs. "Das war sehr interessant. Da hat man gesehen, dass er auch körperlich wieder in guter Verfassung ist. Er ist schon wieder eine Maschine", meinte Reichelt.

Spricht man von der Maschine Svindal, dann ist sein knapp 1,90 Meter großer und rund 100 Kilogramm schwerer Körper gemeint. Und der soll bereits wieder ähnlich austrainiert sein wie vor dem Crash, in Folge dessen er rund 15 Kilo Körpermasse verloren hatte. Svindal war bei einem Sprung in Beaver Creek schwer zu Sturz gekommen. Der Norweger hatte Brüche im Gesicht und eine tiefe Schnittwunde am Gesäß erlitten, die nur knapp an der Schlagader vorbei ging.

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