Di, 25. September 2018

Ivanovic zu stark

24.10.2008 12:28

Bammer im Linzer Achtelfinale ausgeschieden

Mit Sybille Bammer ist am Donnerstag die letzte Österreicherin beim Generali Ladies in Linz ausgeschieden. Österreichs Nummer 1 musste sich der topgesetzten Ana Ivanovic, Nummer 4 der Weltrangliste, nach 1:26 Stunden glatt mit 4:6 und 2:6 geschlagen geben. Bammer spielt kommende Woche zum Abschluss ihrer Saison noch in Quebec (Kanada), Ivanovic trifft im Viertelfinale am Freitag auf die Italienerin Flavia Pennetta.

Bammer, die in den vorangegangenen beiden Duellen einmal in drei Sätzen gewonnen, einmal in drei verloren hatte, hätte Ivanovic durchaus auch in Linz zumindest einen Satz abnehmen können. Im ersten Satz hatte die US-Open-Viertelfinalistin immerhin einen Breakball zum 5:3. Stattdessen glich die hübsche Serbin zum 4:4 aus und holte sich selbst im Anschluss den Aufschlag der Ottensheimerin.

Im zweiten Satz ging es noch etwas flotter. Ein frühes Break zum 2:1 sowie ein weiteres zum 5:2 besiegelte das Schicksal der Oberösterreicherin. Mit einem Ass verwertete Ivanovic schließlich ihren ersten Matchball zum Aufstieg in die Runde der letzten Acht.

"Ich habe heute einfach schlecht aufgeschlagen, musste kämpfen, dass ich meinen Aufschlag durchbringe", haderte Bammer mit ihrer Leistung. "Ich war immer gleich ein bisserl in der Defensive." Außerdem habe Ivanovic im Vergleich zu den beiden anderen Duellen auch etwas umgestellt. "Ich habe die letzten beiden Male sicher besser gespielt, sie hat diesmal öfters den Rückhand longline eingesetzt und ist auch öfters ans Netz nachgegangen", analysierte Bammer.

Swonarewa und Bartoli im Viertelfinale
Die Nummern 2, 6 und 7 des mit 600.000 Dollar dotierten Generali Ladies haben am Donnerstag das Viertelfinale in der Intersport-Arena erreicht: Wera Swonarewa (2) aus Russland benötigte gegen die Spanierin Nuria Llagostera Vives lediglich 54 Minuten, ehe sie mit 6:2 und 6:0 weiterkam. Sie trifft nun auf die Französin Alize Cornet. Flavia Pennetta (7) hatte mit der neuen Freundin von Jürgen Melzer, der Slowakin Dominika Cibulkova, beim 6:3, 6:1 wenig Mühe, kam in 61 Minuten weiter und ist nun Viertelfinalgegnerin entweder von Ana Ivanovic.

Während Pennetta und Swonarewa auf dem Center Court schnell fertig waren, hatte Marion Bartoli auf dem Nebencourt gegen die Tschechin Petra Kvitova schwer zu kämpfen. Die als Nummer 6 gesetzte Französin hatte mit der Bezwingerin von Tamira Paszek große Mühe und setzte sich erst nach 2:24 Stunden mit 7:6(4), 1:6, 6:3 durch.

Paszek in Runde eins chancenlos
Bereits am Mittwoch ist Tamira Paszek überraschend gegen die  tschechische Qualifikantin Petra Kvitova ausgeschieden. Nach nur 68 Minuten war ihre 3:6,3:6-Niederlage besiegelt. Die diesjährige Bali-Finalistin wurde von der derzeit um 20 Plätze besser platzierten Kvitova (WTA-Nr. 44) überraschend glatt dominiert. Auch nach dem verlorenen ersten Satz hatte man - abgesehen von einer 2:0-Führung im zweiten Satz - nicht das Gefühl, als könnte Paszek das Match noch drehen.

"Ich bin mit gar nichts zufrieden, es hat irgendwie gar nichts zusammengepasst. Vom Spielerischen her über das Gesundheitliche, ich habe einfach gemerkt nach fünf Bällen rechts, links - keine Kraft mehr", meinte Paszek. Die Vorbereitung auf dieses Turnier sei freilich nicht optimal gewesen. Ein unrühmlicher Abschluss unter eine Saison, die der Teenager schnell vergessen will.

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