Mi, 15. August 2018

VKI-Ratgeber

20.10.2008 11:17

Neues Buch: "Keine Chance für Diebe"

20.040 Einbrüche sind 2007 bundesweit angezeigt worden, die Hälfte davon in Wien. Eigentumsdelikte, zu denen auch Einbrüche zählen, sind die mit Abstand am häufigsten verübten Verbrechen: Von Jänner bis Mai 2008 wurden 163.498 derartiger Straftaten angezeigt. Wie man Langfingern und unerwünschten Besuchern das Leben möglichst schwer macht, zeigt der Verein für Konsumenteninformation in seinem neuen Ratgeber "Keine Chance für Diebe!", der in Wien präsentiert wurde.

Ziel des Buches ist, darauf hinzuweisen, wer und was von Eigentumsdelikten gefährdet ist und wie man sich am besten davor schützt. Beschrieben wird unter anderem wie man Türen und Fenster nachrüsten kann, welche Vor- und Nachteile verschiedene Alarmanalagensysteme haben und wie man sein Hab und Gut außerhalb der eigenen vier Wände sicher verwahrt. Ein eigenes Kapitel soll erklären, wie Taschendiebe arbeiten und woran man Einschleichdiebe erkennt. Abgerundet wird der Ratgeber mit Tipps, was nach einem Einbruch zu tun ist, Literaturhinweisen sowie einem Verzeichnis aller Stellen, die Förderungen für Umbauarbeiten anbieten.

Von 1995 bis 2003 bewegte sich die Zahl der Einbrüche um die 12.000, der niedrigste Wert wurde im Jahr 1999 mit 10.111 angezeigten Delikten erreicht. Von 2003 auf 2004 verzeichnete die Kriminalpolizei dann einen sprunghaften Anstieg um rund ein Drittel: Wurden im Jahr 2003 noch 13.429 Delikte angezeigt, waren es im Folgejahr auf einmal 20.276. Seitdem pendelte sich die Zahl bei rund 20.000 Fällen jährlich ein, der bisher höchste Wert wurde mit 21.227 Einbrüchen im Jahr 2005 erreicht. Etwa die Hälfte der Delikte wird in Wien verübt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Wien
Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.