Mo, 20. August 2018

Groteske in Wieden

16.10.2008 11:43

Bei Grün-Demo für Zebrastreifen beginnt der Bau

Die Wiener Bezirkspolitik kann auch ihre heiteren Seiten haben, wie eine Geschichte um einen Zebrastreifen in der Wieden zeigt: Am Mittwoch, gerade zu der Zeit, als die Grünen mit einer Aktion auf den seit zweieinhalb Jahren fehlenden Schutzweg aufmerksam machen wollten, begann eine Firma mit den Bauarbeiten zum geforderten Fußgängerübergang.

Schon am 9. März 2006 waren sich im Wiedner Bezirksparlament alle Parteien einig, dass an der stark  frequentierten Kreuzung Wiedner Gürtel - Schönburgstraße ein Schutzweg notwendig sei, vor allem für die Schüler des nahen Gymnasiums - gebaut wurde er nicht. Am Mittwoch wollten die Grünen hier einen Zebrastreifen entrollen, als Zeichen des Protests gegen das lange Warten auf den Schutzweg. Aber gerade da rückte die Baufirma aus, um den Übergang zu errichten. War die Firma vielleicht gar von der ÖVP schnell engagiert worden, als die Grünen zur Aktion einluden?

Symbolbild

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Wien
Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.