Mi, 22. August 2018

Abschied von Haider

17.10.2008 10:58

Grazer Stadtpfarrkirche platzte aus allen Nähten

Im Rahmen eines Gedenkgottesdienstes haben am Mittwochabend viele Steirerinnen und Steirer in der überfüllten Grazer Stadtpfarrkirche dem tragisch verstorbenen Kärntner Landeshauptmann und BZÖ-Obmann Jörg Haider gedacht. Den Gedenkgottesdienst leitete Pfarrer Martin Rauch, der in seiner Predigt berührende Worte zum plötzlichen Tod Jörg Haiders fand. Der steirische BZÖ-Bündnisobmann Gerald Grosz bedankte sich in bewegten Worten - stellvertretend für viele steirische Weggefährten - für die überaus große Anteilnahme in der Steiermark und in Graz.

Unter den Trauergästen fanden sich neben vielen Freunden Haiders auch der ehemalige steirische Landeshautmann Josef Krainer, der ehemalige Gesundheitslandesrat Günter Dörflinger, ORF-Journalist Günther Ziesel sowie VertreterInnen aus Diplomatie und Wirtschaft - unter ihnen Konsul Franz Harnoncourt-Unverzagt und Konsul Edith Hornig.

Auszug aus der Rede von Gerald Grosz:
"Jörg hat schnell gelebt, er hat mehrere Leben intensiv in sich vereint und er war allen voraus. Alle, die um ihn trauern, haben ihn intensiv leben gesehen. Und nun ist uns Jörg einmal mehr voraus. Und wir haben viel von ihm gesehen, gespürt und manche auch gelernt: Seine Väterlichkeit, seine Menschlichkeit, seine Freundschaft, seine Fürsorge, seine Geradlinigkeit und seine große Gabe, die großen wie kleinen Sorgen von Menschen und Mitbürgern zu verstehen. Jörg Haider war Kraft und Selbstdisziplin bis zu Erschöpfung. Und gerade diese Selbstdisziplin forderte er von seinen Freunden. An den Tiefen seines Lebens war er der Erste, der Hoffnung und Zuversicht versprühte und den Blick seiner Mitmenschen in die Zukunft richtete", so Grosz der zum Ausdruck brachte, dass die ganze Anteilnahme seiner trauernden Familie gilt.

"Unsere Gebete und unsere Anteilnahme gelten seiner Familie, seiner Frau Claudia, seinen Töchter Cornelia und Ulrike, seiner Mutter Dorothea und seiner Schwester Ursula. Wir wünschen ihnen und uns Zuversicht, Hoffnung und die Kraft, wieder in die Zukunft blicken zu können. Das sind wir dir, lieber Jörg, schuldig."

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