Sa, 18. August 2018

Sturer Autofahrer

16.10.2008 09:24

Steirer zieht 100-Meter-Spur im frischen Beton

Rund 100 Meter weit durch noch flüssigen Beton (siehe Foto) ist in der vergangenen Woche ein Südsteirer mit seinem Auto auf dem Baustellenabschnitt der Südautobahn (A2) kurz nach der Auffahrt Gleisdorf West gefahren. Trotz der Anhaltezeichen von Arbeitern, die dem Mann verboten hatten, weiter zu fahren, setzte der Lenker seine Fahrt über rund fünf Kilometer auf der gesperrten Autobahnseite fort, bis er auf die frische Betonfläche kam und "anstand".

Der Zwischenfall ereignete sich bereits letzten Donnerstag. Statt wie vorgeschrieben auf die normalerweise Richtung Wien führende Seite aufzufahren, auf der für die Dauer der Bauarbeiten zwei Spuren nach Graz eingerichtet sind, fuhr der Mann auf den gesperrten Baustellen-Abschnitt. "Die Arbeiter haben ihm sogar gesagt, dass er hier nicht weiterfahren darf, aber er tat es trotzdem", so Volker Höferl von der Asfinag.

40.000 Euro Schaden
Schließlich geriet er in frischen Beton und versuchte selbst da noch durchzukommen, doch dann sei er angestanden, erklärte Höferl. Um aus seiner misslichen Lage wieder herauszukommen, schob der Mann mit südsteirischem Kennzeichen die 100 Meter in der feuchten Betonschicht wieder zurück. Die Polizei wurde gerufen. Laut Autobahnpolizei Graz-West erhielt der eigensinnige Lenker eine Anzeige wegen Sachbeschädigung. Der Schaden am Belag belief sich auf rund 40.000 Euro - er ist am Montag bereits wieder behoben worden.

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