Mi, 15. August 2018

Verkohlte Leichen

08.10.2008 09:50

Mord in Kärnten erinnert an steirischen Fall

Nach dem Fund einer nackten Frauenleiche an der Südautobahn in Kärnten (siehe Foto und Infobox) hat die Polizei am Montag einen Zusammenhang mit einem ähnlichen Fall aus der Steiermark als unwahrscheinlich eingestuft. Im Jahr 2005 war eine stark verbrannte Frauenleiche neben der Südautobahn bei Pirka unmittelbar nach der Ausfahrt Graz-West gefunden worden.

Im Fall Kärnten stand am Montag die Identifikation der mit vier Schüssen getöteten - und später angezündeten - Frau. "Leider liegen uns noch keine Hinweise aus der Bevölkerung vor", sagte Oberst Christian Martinz vom Landeskriminalamt.

Die Beschreibung des etwa 15 bis 25 Jahre alten Mordopfers wird nun mit internationalen Vermisstenanzeigen abgeglichen. "Das kann einige Tage dauern", meinte Martinz. In Österreich wird derzeit keine Person vermisst, auf die die Beschreibung passt. Die Frau wird als zierlich und äußerst gepflegt beschrieben.

Auffallend sind Zähne des Opfers, die alle mit Kronen überzogen sind. Trotz ihrer jungen Jahre trug die Unbekannte eine Brücke. Am Tatort wurden aber weder Kleidung noch Ausweise gefunden, die auf die Identität des Mordopfers hindeuten. Die Leiche weist auch keine besonderen Narben und Tätowierungen auf.

Zusammenhang nicht wahrscheinlich
Dass ein Zusammenhang mit einem Mordfall vor drei Jahren in der Steiermark besteht ist für Martinz "eher nicht wahrscheinlich". Im Jahr 2005 wurde eine stark verbrannte Frauenleiche neben der Südautobahn bei Pirka unmittelbar nach der Ausfahrt Graz-West gefunden. Diese Frau war ebenfalls kaum bekleidet, sie wurde mit fünf wuchtigen Hieben auf den Hinterkopf erschlagen. Außerdem wurde der Toten das linke Ohr abgeschnitten.

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