Mo, 18. Juni 2018

Neues Team

20.10.2003 11:24

Neue Langzeitbesatzung an ISS angedockt

Nach einem zweitägigen Anflug im All hat am Montagmorgen die achte Langzeitbesatzung an der Internationalen Raumstation ISS angedockt.
Die Besatzung war am Samstag problemlos zu ihrem200 Tage dauernden Aufenthalt im All gestartet. Eine russischeTrägerrakete hob um 7.38 Uhr MESZ vom Weltraumbahnhof Baikonurin Kasachstan ab und brachte das Raumschiff Sojus TMA-3 siebenMinuten später auf eine vorläufige Umlaufbahn um dieErde. Um 9.16 Uhr MESZ dockte die Sojus-Kapsel pünktlichan die ISS an.
 
Auf der ISS sollen der US-Astronaut Michael Foaleund sein russischer Kollege Alexander Kaleri die Raumfahrer EdwardLu und Juri Malentschenko ablösen.
 
Als dritter Mann in der kleinen Kapsel flog derspanische Astronaut Pedro Duque von der Europäischen RaumfahrtagenturESA für einen Kurzaufenthalt zur ISS. Bei seiner nach demklassischen spanischen Dichter benannten "Cervantes"-Mission wollteer biologische und physikalische Experimente vornehmen und perVideoverbindung mit Schülern in seinem Heimatland sprechen.
 
Foale und Kaleri sollen bei ihrem Aufenthalt erstmalszu zweit in den Weltraum aussteigen und außen an der Raumstationarbeiten, obwohl kein dritter Mann von innen sichert. "Wir sindbereit, beide auszusteigen", sagte Kaleri vor dem Start. Wegendes Absturzes der US-Raumfähre "Columbia" mit sieben Totenim Februar ist die Besatzung der ISS von drei auf zwei Mann reduziertworden. Nur russische Raumschiffe können die Station anfliegen.
 
Malentschenko und Lu arbeiten seit Ende April aufder Station. Sie werden am 28. Oktober gemeinsam mit Duque zurErde zurückkehren, wobei Experten diese Landung mit einergewissen Nervosität erwarten. Bei der Heimkehr der letztenbemannten Sojus war das Raumschiff wegen eines Computerfehlersetwa 500 Kilometer vom Zielort entfernt hart in der kasachischenSteppe aufgeschlagen.

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