Fr, 17. August 2018

'Ballermann'-Drama

22.09.2008 22:20

Burgenländer wollte auf Nachbarbalkon klettern

Keine Rettung mehr gab es für einen 19-jährigen Österreicher beim "Ballermann"-Urlaub. Der Burgenländer Stefan E. war beim Klettern auf den Nachbarbalkon seines Hotels in die Tiefe gestürzt. Ein Unglück, das laut Polizei aus purem Leichtsinn passiert sein soll.

Die Hinterbliebenen können die Tragödie noch immer nicht fassen: Stefan E. wird nicht mehr lebend von der Insel Mallorca zurückkehren. Vier Tage nach dem tödlichen Balkonsturz sind die Ermittlungen der spanischen Nationalpolizei offenbar abgeschlossen: "Dieser Unfall passierte aus purem Leichtsinn. Nach unseren Erkenntnissen versuchte der junge Mann, auf den Nachbarbalkon zu steigen. Dabei dürfte er abgerutscht sein", so ein Beamter zur "Krone".

Obwohl sich der Balkon - entgegen ersten Meldungen - nicht in zehn, sondern in "nur" fünf Meter Höhe befand, schlug Stefan E. so unglücklich auf, dass es für ihn keine Rettung mehr gab. Ein Polizist: "Diese Balkonstürze sind keine Seltenheit. Auf diese Weise sterben hier pro Jahr bis zu 20 Urlauber!"

Von Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung
Symbolbild

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.