Mo, 24. September 2018

Stadtplanung

16.09.2008 16:59

Jetzt doch nur drei Hochhäuser in Gruberstraße

Über den Sommer ist die Diskussion um die geplanten Kolosse in der Gruberstraße verstummt. Doch bald wirds wieder ernst: Am 30. September steigen die nächsten Verhandlungen zwischen Anrainern und den Errichtern. Wobei durchsickerte, dass nur drei statt der fünf geplanten Hochhäuser gebaut werden sollen.

Krone-Leser kennen die Vorgeschichte: Ursprünglich waren am Areal der Linz AG in der Gruberstraße vier Wohn- und ein Bürohochhaus mit 14 bzw. 15 Geschoßen geplant. Anrainer liefen dagegen Sturm,
weshalb Architekt Adolf Krischanitz einen Turm strich. Was aber den Anwohnern zu wenig war, weshalb am 30. September wieder verhandelt wird.

Mittlerweile liegen Gutachten vor, die beweisen, dass die Immissions- und Verkehrswerte um 30 Prozent abnehmen, wie Baumeister Johann Brandstetter erklärt. Der zudem verrät, dass nur drei Türme gebaut werden (siehe Grafik). Der Büroturm kommt weg, statt des Kolosses soll ein niedrigeres Gebäude entstehen. Damit ist auch Architekt Krischanitz einverstanden. Nun gehts darum, die Qualität des Projekts zu sichern. Schließlich entstehen dort die ersten Passiv-Hochhäuser Österreichs.

Von Christian Kitzmüller, Oö. Krone

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