So, 23. September 2018

Olympia 2008

11.09.2008 13:46

UCI dementiert Doping von Guderzo

Der Radsport-Weltverband UCI hat am Donnerstag Gerüchte zurückgewiesen, wonach es bei der Olympia-Dritten Tatiana Guderzo im Vorfeld der Spiele von Peking ein Dopingvergehen gegeben hat. Es sei kein Verfahren gegen die Italienerin bekannt, betonte die UCI am Donnerstag in einem Schreiben an den Österreichischen Radsport-Verband (ÖRV). Damit scheint die Möglichkeit einer nachträglichen Medaille für die Olympia-Vierte Christiane Soeder geplatzt zu sein.

Der ÖRV hatte nach Medienberichten eine entsprechende Anfrage an den Weltverband gerichtet, sich davon aber nichts erwartet. "Wenn ich jedem derartigen Gerücht nachlaufen würde, dann würde ich bald nichts anderes mehr tun", erklärte ÖRV-Generalsekretär Rudolf Massak. "Für mich ist das Ganze so abgeschlossen. Das sind haltlose, für mich unseriöse Gerüchte gewesen."

Soeder hatte nie Hoffnungen auf Medaille
Guderzo hatte im Straßenrennen in Peking hinter der Britin Nicole Cooke und der Schwedin Emma Johansson Platz drei belegt. Österreichische Medien hatten die Italienerin zuletzt nach Informationen aus ihrem eigenen Team mit Doping in Verbindung gebracht. Olympia-Rang vier war an die Österreicherin Christiane Soeder gegangen, die sich selbst aber nie Hoffnungen auf eine nachträgliche Bronzemedaille gemacht hatte.

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