Mo, 20. August 2018

US-Open-Semifinale

08.09.2008 22:22

Murray lässt Nadal keine Chance

Der Brite Andy Murray steht in seinem ersten Grand-Slam-Finale. Der Schotte setzte sich am Sonntagabend bei den US Open im am Vortag wegen Regens unterbrochenen Halbfinale gegen den topgesetzten spanischen Weltranglisten-Ersten Rafael Nadal nach einer Spielzeit von 3:30 Stunden mit 6:2, 7:6(5), 4:6, 6:4 durch. Murray trifft nun in der Nacht auf Dienstag auf den Schweizer Titelverteidiger Roger Federer.

Der Drittrunden-Bezwinger des Österreichers Jürgen Melzer war mit 2:0 in Sätzen und im dritten Durchgang bei 2:3 mit einem Break Rückstand in den zweiten Teil der Partie gestartet. Nadal agierte sofort entschlossener als am Vortag, brachte seine Aufschläge zwar nicht immer problemlos aber doch durch und hielt den Break-Vorsprung bis zum Satzgewinn.

Schwächelnder Nadal
Im vierten Satz suchte Murray allerdings von Beginn an die Entscheidung, um nicht in einen fünften Satz zu müssen. Nach einer 1:0-Führung vergab der 21-Jährige im zweiten Game dieses Satzes etliche Breakbälle, musste dafür im darauffolgenden Spiel seinerseits den Aufschlag glatt abgeben. Murray gelang aber gegen den schwächelnden Nadal das Rebreak zum 3:3 und erarbeitete sich fortan eine 5:4-Führung. Bei Aufschlag Nadal jagte Murray seinen Gegner mehrmals über den Platz und nutzte seinen ersten Matchball.

Nun geht es für die Nummer eins von Österreichs kommendem Davis-Cup-Gegner Großbritannien nach seinem ersten Sieg im sechsten Vergleich mit Nadal nicht nur darum, seinen ersten Major-Triumph zu landen. Murray hat auch die Chance, den ersten Grand-Slam-Erfolg eines Briten seit jenem bei den US Open von Fred Perry 1936 einzufahren. Zuletzt hatte Greg Rusedski 1997 zumindest das Finale der US Open erreicht.

Wer schafft den Rekord-Sieg?
Federer wiederum hat die Chance, seinen fünften US-Open-Sieg en suite zu holen. Das hat zuletzt der US-Amerikaner Bill Tilden 1924 geschafft. Außerdem wäre der Weltranglisten-Zweite beim Gewinn seines 13. Grand-Slam-Titels auf dieser Ebene nur einen Triumph vom US-Rekordler Pete Sampras entfernt. Federer hat bei den US Open 34 Siege en suite, zuletzt verlor er im 2003-Achtelfinale gegen den Argentinier David Nalbandian.

Im Head-to-Head mit Federer liegt Murray mit 2:1 voran. Nachdem der heute 27-jährige Schweizer 2005 im Finale von Bangkok 6:3, 7:5 gewonnen hatte, setzte sich Murray im Jahr darauf beim Masters-Series-Turnier von Cincinnati im 1/16-Finale 7:5, 6:4 und heuer in der gleichen Runde in Dubai 6:7(6), 6:3, 6:4 durch. Alle diese drei Vergleiche fanden auf Hartplatz statt.

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