Di, 25. September 2018

"Positiv-Slogans"

03.09.2008 16:32

Grüne Schüssel-like mit "Wann, wenn nicht jetzt"

Nach "Nicht mit mir" werben die Grünen nun in ihrer zweiten Plakatwelle mit einem sogenannten "Positiv-Slogan": Während die Partei in der ersten Serie hervorstrich, was mit ihr alles nicht geht, setzt man diesmal auf "Lösungen", wie Bundesparteisekretär Lothar Lockl am Mittwoch bei der Präsentation der Plakate meinte. Von den Sujets lächeln Parteichef Alexander Van der Bellen bzw. Vize-Obfrau Eva Glawischnig in weißer Kleidung vor knallgrünem Hintergrund. Daneben macht die Partei mit Sprüchen wie "Gleiche Chancen, gleiches Geld, Vorrang für Frauen - wann, wenn nicht jetzt" auf ihre Kernthemen aufmerksam. Letzteres erinnert fast ein bisschen an Wolfgang Schüssels "Wer, wenn nicht er"...

Die neuen Plakate erscheinen in vier verschiedenen Varianten. Mit Aussagen wie "Die Reichen besteuern, die Mitte entlasten - wann, wenn nicht jetzt", "Menschenrechte verteidigen, Angstmacher stoppen - wann, wenn nicht jetzt", "Heizkosten halbieren, raus aus Öl und Gas - wann, wenn nicht jetzt" sollen diesmal "Positivvisionen" vermittelt werden.

Glawischnig darf "nur" auf die Kleinplakate
Während man sich bei den insgesamt 2.500 Großplakaten auf den Spitzenkandidaten Van der Bellen konzentriert, zieren die 17.000 Kleinplakate entweder Van der Bellen oder Glawischnig. Die Vize-Partichefin strich bei der Präsentation hervor, dass man die einzige Partei sei, die ihre Projekte auch durchgerechnet habe. Im Gegensatz dazu würden SPÖ und ÖVP populistisch Wahlzuckerl verteilen, betonte sie. Bei den kommenden Plenartagen will man bei allen vier auf den Plakaten angesprochenen Themen - Frauen, Einkommensgerechtigkeit, Energiewende und Menschenrechte - "konkrete Angebote" vorschlagen.

Grüne Wahlkampf kostet drei Millionen
Die Kosten der Grünen-Wahlkampagne bezifferte Lockl mit drei Mio. Euro. Die Hauptausgaben würden davon unter anderem in Internet-Werbung fließen. Lockl betonte, dass die Grünen im Unterschied zu den anderen Parteien ihre Kosten transparent machen würden.

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