25.09.2003 18:43 |

Horrorlos

ÖTV-Daviscupper müssen in die USA

Fast unlösbar! Österreichs Daviscupper treffen in der ersten Runde der Tennis-Weltgruppe im Februar 2004 auswärts auf die USA. "Ein Horrorlos! Schlimmer geht's nicht mehr", seufzt Stefan Koubek, "jeder Punkt wäre eine Sensation!" Der Superstar? Andy Roddick führt bei den US-Boys das Team an.
Die Nachricht am Telefon traf Koubek wie einKeulenschlag. "In Amerika haben wir normal keine Chance, da darfman nicht einmal von einem Wunder träumen", meint der Kärntner,"bei dieser Auslosung kann ich wirklich nichts Positives erkennen."
 
Wie kann man den übermächtigen Tennis-Gigantenschlagen? "Keine Ahnung", gibt sich Stefan ratlos, "vielleichtnehmen sie uns nicht ernst. Wenn wir ein Match gewinnen, könnenwir froh sein . . ."
 
Neben US-Open-Champion Roddick stehen acht weitereAmerikaner in der Entrylist unter den Top-1000, TeamkapitänPatrick McEnroe hat unzählige Alternativen. "Wir haben denunangenehmsten Gegner bekommen", ärgert sich Daviscup-ChefGünter Bresnik, "Roddick ist für mich der beste Spielerder Welt, dazu hat die USA mit den Bryan-Brüdern das stärksteDoppel."
 
Bresnik trainierte den kleinen McEnroe von 1991bis 1992, die beiden sind eng befreundet. "Aber in diesem Fallfreue ich mich nicht besonders, ihn wieder zu sehen", lächeltBresnik, der mit einem schnellen Belag in der Halle rechnet."
 
Unsere Fed-Cup-Damen haben im letzten Jahr in Amerikaein Tennis-Wunder vollbracht - Babsi Schwartz & Co schlugendie USA 3:2. "Vielleicht passiert so etwas noch einmal", hofftÖTV-Manager Martin Reiter, "wir dürfen uns nicht indie Hosen machen." Das letzte Daviscup-Duell mit Amerika liegt13 Jahre zurück: 1990 verloren Muster, Skoff und Antonitschim Weltgruppen-Semifinale daheim mit 2:3.
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