Viel trinken
Dein Körper braucht bei Hitze mindestens zwei bis drei Liter Flüssigkeit pro Tag in Form von Getränken. Denn nur so kann dein Körper sein Kühlsystem wirksam am Laufen erhalten: Steigt deine Körpertemperatur auf über 38 Grad Celsius, dann wird Schweiß ausgestoßen, verdunstet und kühlt dadurch deinen Körper. Voraussetzung dafür ist aber regelmäßige Flüssigkeitszufuhr, sonst überhitzt du und fühlst dich schlapp – im schlimmsten Fall droht sogar der Kollaps.
Am besten geeignet sind Wasser, Frucht- oder Gemüsesäfte und Tees. Besonders wirkungsvoll sind beispielsweise Salbeitee, Holundertee oder Pfefferminztee. Salbeitee beugt übermäßigem Schwitzen vor, Holunder schützt vor schweren Beinen, Pfefferminze wirkt gefäßverengend gegen Kopfschmerzen und Verdauungsproblemen und kühlt den Körper. Generell sollten Getränke auch nicht eisgekühlt sein, sondern am besten lauwarm, da zu kalte Getränke ein Tiefschlag für deinen Magen sind. Dein Körper braucht Energie, um diese auf eine verträgliche Temperatur anzuheizen und die ohnedies schon verlangsamte Verdauungsarbeit wird zusätzlich erschwert. Damit tust du deinem Stoffwechsel keinen Gefallen. Ebenso solltest du zuckerhaltige, alkoholische und künstlich-chemische Getränke vermeiden, auch Kaffee ist bei Hitze nicht unbedingt gut für dich. Optimalerweise hast du immer eine Flasche oder einen Krug neben dir stehen, damit du automatisch nebenbei trinken kannst.
Richtig essen
Wenn du viel schwitzt, verliert dein Körper neben Wasser auch Spurenelemente und Salze. Die brauchst du aber, um fit zu bleiben. Daher ist die richtige Ernährung an heißen Tagen besonders wichtig. Wenn du über den Tag verteilt viel Obst und Gemüse zu dir nimmst, kannst du deinen Organismus gut in Schuss halten. Gut geeignet, um deine Depots wieder aufzufüllen, sind Äpfel, Birnen, Bananen, Melonen, Tomaten, Gurken oder Salate. Andere Nahrungsmittel kühlen deinen Körper, wie zum Beispiel Joghurt.
Einmal täglich solltest du jedoch auch eine leichte Kleinigkeit warm essen. Generell gilt in der Hitze: besser fünf kleine Mahlzeiten als drei größere. Höre auf deinen Körper, wann du Hunger hast, und orientiere dich daran. Es ist normal, dass du bei hohen Temperaturen nicht unbedingt sehr hungrig bist, das ist aber auch kein Problem. Der Körper verbraucht weniger Energie und greift im Bedarfsfall auf bestehende Reserven zurück. Deine Hauptmahlzeit sollte in der Früh bzw. am Vormittag stattfinden, gegen Nachmittag und Abend sollten die Portionen auf jeden Fall kleiner werden, sonst schläfst du noch schlechter, als es aufgrund der Hitze ohnedies schon der Fall ist, und bist am kommenden Arbeitstag extrem gerädert. Auch Verdauungsstörungen und Kreislaufprobleme können bei zu spätem Essen auftreten. Dasselbe gilt auch für fette, schwere Speisen – daher mache in der Kantine einen großen Bogen rund um Schnitzel, Braten und Co.
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