Foto: APA/GEORG HOCHMUTH

Wehrpflicht für Schröcksnadel nicht mehr zeitgemäß

21.11.2012, 16:12
Peter Schröcksnadel warb bei einer Pressekonferenz in Rom für die Ski-WM in Schladming - in einem "Krone"-Interview forderte der ÖSV-Präsident auch eine Reform des Bundesheers.

Bei Papst Benedikt XVI. war Peter Schröcksnadel schon gewesen - am Mittwoch holte er sich den Segen für die Ski- WM 2013 aber nicht vom Heiligen Vater, sondern von den italienischen Medien: Bei einer Pressekonferenz in Rom warb der ÖSV- Präsident für die Ski- WM 2013 in Schladming!

Schon zuvor hatte er in einem "Krone"- Interview zu brennenden Fragen Stellung genommen:

Krone: Herr Präsident, wieso versammeln Sie gerade in Rom, wo die Menschen ja nicht gerade nach Skifahren lechzen, die Medien?
Peter Schröcksnadel: Das war ein Pressetermin gemeinsam mit
Vertretern von Val di Fiemme, wo 2013 die nordische WM stattfindet. In Kürze kommen die Kollegen aus Italien zu uns, und wir machen in Österreich das Gleiche.

Krone: Wie läuft's mit den Vorbereitungen für Schladming?
Schröcksnadel: Wir könnten schon beginnen! Bis auf ein paar Tribünen und andere Kleinigkeiten ist alles fertig.

Krone: Das Bundesheer ist wegen der Volksbefragung am 20. Jänner in aller Munde - brauchen Sie Soldaten für diese Mega- Veranstaltung?
Schröcksnadel: Ja, und zwar Profis - für die Flugüberwachung,
Notfälle und die Flugshow bei der Eröffnung. Dafür sind wir dem
Verteidigungsministerium sehr dankbar – genauso wie dem
Innenministerium für seine Hilfe."

Krone: Oft wird argumentiert, Sie bräuchten Präsenzdiener für die Pistenpräparierung.
Schröcksnadel: In Schladming hat das keine Tradition, in anderen Weltcuporten schon. Ich bin aber der Meinung, dass eine Pistenarbeit wirklich kein Grund für eine allgemeine Wehrpflicht ist.

Krone: Das heißt: Sie wollen eine Reform und sind gegen die Wehrpflicht?
Schröcksnadel: Ja, ich bin dagegen! Man kann doch junge Menschen nicht mehr zwangsverpflichten, das ist nicht zeitgemäß. Denen geht ein halbes Jahr verloren, damit bin ich überhaupt nicht einverstanden.

Krone: Und die Zivildiener? Würden die nicht für soziale Aufgaben fehlen?
Schröcksnadel: Ich bin überzeugt davon, dass sich dafür genug Freiwillige finden! Das neue Modell sieht vor, dass junge Menschen 1.300 Euro im Monat dafür bekommen sollen. Da gibt's also einen doppelten Anreiz: Man macht etwas Positives und verdient noch gut dabei.

21.11.2012, 16:12
Robert Sommer, Kronen Zeitung
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