Foto: APA/HELMUT FOHRINGER

Rodel- Team nur auf Rang 7 – Deutschland siegt

13.02.2014, 18:22
Der Medaillentraum von Österreichs Rodlern bei der Olympia-Premiere des Teambewerbs ist am Donnerstag geplatzt. Miriam Kastlunger, Wolfgang Kindl sowie Andreas und Wolfgang Linger mussten sich mit Rang sieben begnügen, auf Bronze fehlten 1,182 Sekunden. Gold ging an die überlegene deutsche Mannschaft, die damit alle vier Bewerbe im Sanki Sliding Center gewann.

Deutschland war in der - in Russland bereits durch die Bank vergoldet gewesenen - Bestbesetzung mit Natalie Geisenberger, Felix Loch und Tobias Wendl/Tobias Arlt eine Klasse für sich und siegte vor Gastgeber Russland (+1,030 Sekunden) sowie Lettland (1,646). So wie Österreich gingen auch die Mitfavoriten Kanada (4.), Italien (5.) und USA (6.) im Staffelbewerb leer aus.

Von Anfang an unter keinem guten Stern

Für Österreich stand der Bewerb von Anfang an unter keinem guten Stern, bei der Auslosung der Startnummern zog man mit der zwölf unter ebenso vielen Teilnehmern eine echte Niete. Denn zum Zeitpunkt des Starts der Österreicher hatte das Eis in der Olympia- Bahn bereits stark gelitten.

Für eine Medaille hätte es wohl aber ohnehin nicht gereicht, denn Kastlunger legte bei ihrer Fahrt nach der berüchtigten Kurve fünf einen schweren Fehler hin und riss mit der achtbesten Laufzeit bereits einen beträchtlichen Rückstand auf. "Natürlich war das ein bitterer Fehler. Aber der Rest der Fahrt war dann in Ordnung", meinte die 19- Jährige, bei der im Zielraum die eine oder andere Träne floss.

"Wir haben alle miteinander unser Bestes gegeben"

Kindl legte dann den erhofft guten Start hin und schaffte immerhin die siebentschnellste Zeit unter den Herren. "Ich hab am Start gewartet und dann leider das Raunen des Publikums gehört. Da hatte ich schon befürchtet, dass der Miri vielleicht ein Fehler passiert ist. Aber wir haben alle miteinander unser Bestes gegeben", erklärte Kindl, der vom Flair und der Stimmung rund um die olympische Teampremiere vollauf begeistert war.

Die Linger- Brüder stellten zum Abschluss auch einen Tag nach ihrer Silbernen ihre Klasse unter Beweis. Die Tiroler fuhren hinter den Deutschen neuerlich die zweitbeste Zeit im Doppelsitzer- Feld. "Es war solide, aber kein Traumlauf. Schade, dass wir als Mannschaft bei diesem super Bewerb nicht ganz vorne mitfahren konnten", meinte Wolfgang Linger, der über das Startnummernpech sagte: "Vorteil war's natürlich keiner. Aber angesichts unseres großen Rückstands hat das keine entscheidende Rolle gespielt."

13.02.2014, 18:22
AG/red
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