Foto: APA/EPA/GRZEGORZ MOMOT

ÖSV- Adler enttäuschen mit achtem Platz

22.11.2014, 18:11
Die österreichischen Skispringer haben am Samstag einen Fehlstart in die neue Weltcup-Saison hingelegt. Im Teambewerb in Klingenthal klassierte sich das ÖSV-Quartett nur an der achten Stelle, das Ausscheiden nach dem ersten Durchgang wurde nur um einen Zehntelpunkt vermieden. Olympiasieger Deutschland gewann vor Japan und Norwegen, Österreich lag 130 Punkte zurück.

Stefan Kraft sorgte für einen guten Beginn und durfte auch mit seinem zweiten Sprung zufrieden sein (134/131 m), seine Kollegen Andreas Kofler, Michael Hayböck und Gregor Schlierenzauer vermochten hingegen nicht ihre besten Leistungen abzurufen. "Wir sind gestern mit den ersten Schneesprüngen gut reingestartet und wollten im Wettkampf einen Step draufsetzen. Vielleicht wollten sie es zu sehr erzwingen", sagte Cheftrainer Heinz Kuttin. "Der Schuss ist nach hinten losgegangen."

Trotz des bisher schwächsten Abschneidens in 71 Weltcup- Teambewerben (27 ÖSV- Siege) und der Enttäuschung im gesamten Team war Kuttin von einer Wende zum Besseren überzeugt. "Wir haben sehr gut trainiert, wir wissen, wo wir stehen. Jetzt müssen wir analysieren und es am Sonntag besser machen. Einiges muss aus den Köpfen raus", erklärte der Kärntner.

Startspringer Kraft meinte, er habe gut reingefunden und ein gutes Gefühl auf der Schanze entwickelt. Vom schwachen Abschneiden war er völlig überrascht. "Das hätte sich keiner gedacht. Ich hab' mich überhaupt nicht ausgekannt", sagte der Salzburger. "Wir werden uns im Einzelbewerb am Sonntag hoffentlich revanchieren."

Schlierenzauer, der als einziges Mitglied das Weltmeisterteams von 2013 am Samstag dabei war, war mit 125 und 129,5 Metern weit von den Besten entfernt - Anders Fannemel (NOR) kam auf 144 m, Simon Ammann auf 143,5 m, Roman Koudelka auf 143 und 141,5. "Das war nicht Fisch und nicht Fleisch", meinte der zweifache Weltcup- Gesamtsieger. "Ich bin technisch und mit dem Material noch nicht dort, wo ich hin will. Und wenn keiner sein Potenzial abruft, ist das bei diesem hohen Niveau fatal."

22.11.2014, 18:11
AG/red
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