Foto: Andreas Tröster

"Morgi": "Keine Angst vor meiner größten Mutprobe"

28.12.2013, 11:36
Vor zwei Wochen schien für Thomas Morgenstern die Saison kurzfristig gelaufen - beim Weltcup in Titisee-Neustadt in Deutschland war der ÖSV-Adler schwer gestürzt. Statt innerer Verletzungen erlitt der 27-Jährige aber "nur" einen Bruch des linken kleinen Fingers. Im Interview erklärt "Morgi", warum er trotz Trainingsrückstandes dem Start der Tournee in Oberstdorf freudig entgegenblickt.

"Krone": Thomas, du hast keinen Trainingssprung absolvieren können, machst Sprung eins nach dem "Crash" in Titisee- Neustadt just zum Start der Tournee. Was geht dir da durch den Kopf?
Thomas Morgenstern: Ich freue mich zuerst einmal, wieder dabei zu sein. Ich hätte vor zwei Wochen nicht gedacht, dass das möglich ist. Die Reha ist wirklich super verlaufen, ich bin überrascht, wie schnell die Schwellungen und Abschürfungen verheilt sind.

"Krone": Wie viel Angst schwingt vor dem Auftakt mit?
Morgenstern: Ich habe keine Angst vor meiner größten Mutprobe. Ich habe mental in den letzten zwei Wochen auch viel gearbeitet, um diese Angst so schnell wie möglich zu bekämpfen. Natürlich stehen nun einige Faktoren im Weg. Mein Physiotherapeut muss zum Beispiel meine Schuhe schnüren. Ich glaube jedoch nicht, dass es gesamt eine große Umstellung sein wird. Einen knietiefen Telemark wird's beim ersten Sprung aber natürlich nicht geben können.

"Krone": Bei dem ersten schweren Sturz 2003 in Kuusamo hattest du wie unlängst die Startnummer 66...
Morgenstern: Das habe ich mitbekommen. Wenn ich das nächste Mal die 66 habe, werde ich sie umdrehen und sie einfach zu einer 99 machen.

"Krone": 2003 hast du ebenfalls in Oberstdorf dein Comeback gegeben, bist Vierter geworden. Da hattest du aber auch 35 Probesprünge mehr. Was ist diesmal drinnen?
Morgenstern: Die Ausgangspositionen sind total unterschiedlich. Ich habe jetzt zwar keinen Sprung absolviert, dafür bin ich um zehn Jahre älter, stärker und gefestigter. Ich will mich herantasten, denke prozessorientiert. Ich schaue nur, dass der Sprung an sich funktioniert.

28.12.2013, 11:36
Valentin Snobe, Kronen Zeitung
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