Foto: EPA

Innerhofer nach Auszucker an Strafe vorbeigeschrammt

25.01.2013, 22:37
Da ist Christof Innerhofer noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen: Die FIS verzichtet nach einer ausführlichen Entschuldigung des Super-G-Weltmeisters aus Südtirol wegen dessen Kritik an der Kitzbühel-Jury auf ein Verfahren. Innerhofer hätte sonst eine bis zum Lizenzentzug reichende Strafe gedroht.

Der Super- G-Dritte in Kitzbühel hatte die Jury am Freitag in einem ORF- Interview scharf kritisiert, nachdem er am Donnerstag wegen regelwidrigen Verhaltens nach einem Trainingssturz in der Startliste für die Abfahrt zurückversetzt worden war. FIS- Renndirektor Günter Hujara las daraufhin am Freitag im Team- Captains- Meeting zunächst eine Beschimpfungs- E-Mail vor, um die Dramatik der Beleidigung zu verdeutlichen. Hier seien Rechte von Personen der Jury angegriffen und diese diffamiert worden, betonte Hujara.

Hujara bietet Innerhofer an, sich zu entschuldigen

Anschließend nutzte Innerhofer Hujaras Angebot, sich "klar und deutlich" zu entschuldigen. "Auch wenn das nur vor einem Bruchteil jener Öffentlichkeit ist, die du genützt hast, deine Tirade loszulassen", sagte der Deutsche in Richtung Innerhofers.

"Ich möchte mich vor der ganzen Jury für die Aussagen, die ich getätigt habe, entschuldigen", sagte also Innerhofer. "Es war sicher ein großer Fehler. Ich war einfach so aufgewühlt, die Emotionen waren da. Ich möchte mich für jedes Wort bei jenen entschuldigen, die ich falsch angegriffen habe - direkt oder indirekt. Ich habe aus dem Fehler gelernt und kann nur sagen, dass es mir leidtut."

Hujara: "Die Sache ist damit erledigt"

Hujara akzeptierte als Vorsitzender der Jury die Entschuldigung und gab dem Athleten nach einem Handshake mit auf dem Weg: "Christoph, viel Glück für morgen." "Die Sache ist damit erledigt", bestätigte Hujara nach der Sitzung, dass es kein Verfahren gegen den Sportler geben wird. Auch die anwesende FIS- Generalsekretärin Sarah Lewis stimmte dem zu.

"Der FIS- Vorstand braucht sich mit der Sache nicht mehr beschäftigen", betrachtete Hujara die Angelegenheit als erledigt. Auch zivilrechtlich wird der Renndirektor nichts mehr unternehmen. "Er hat das Angebot auf eine Entschuldigung ohne Zwang und Drohung angenommen. Davor ist der Hut zu ziehen", schloss Hujara das Kapitel ab.

25.01.2013, 22:37
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum