Foto: APA/BARBARA GINDL

Hirscher nimmt sich Vorwürfe "nicht zu Herzen"

31.01.2014, 17:13
Marcel Hirscher und das Einfädeln, eine unendliche Geschichte. Und vielleicht sogar ein gutes Omen. Denn auf die Gerüchte konterte der Ausnahme-Skifahrer stets mit seinen Top-Erfolgen: 2012 holte er seinen ersten Gesamt-Weltcup, 2013 WM-Gold und die große Kugel. Das sind nach den jüngsten Unterstellungen die besten Aussichten für Sotschi. Marcel bleibt locker: "Ich nehme mir das nicht so zu Herzen."

Nach der großen Einfädel- Affäre 2012 und einem erneuten Aufflackern dieses Themas vor der WM in Schladming tauchten auch eine Woche vor Beginn der Spiele in Sotschi wieder Bilder und Gerüchte auf, der 24- jährige Ausnahmefahrer habe beim Nachtslalom von Schladming eingefädelt. Und zwar gleich beim ersten Tor, wie ein Standbild beweisen soll.

Foto: APA/BARBARA GINDL

Hier  können Sie sich das Video in der ORF- TVthek anschauen!

Andere Perspektiven beweisen Gegenteil

Die Fotos aus den Jahren 2012, 2013 und 2014 ähneln sich: Stets kann man vermuten, Marcel habe eingefädelt – eine andere Perspektive beweist jedoch das Gegenteil. Nur ein einziges Mal schien ein Fehler denkbar, bei Marcels erstem Sieg in Zagreb.

FIS- Renndirektor Günter Hujara hat seither ein genaues Auge auf seine Pappenheimer. Beim jüngsten Nachtslalom stand er just auf der fraglichen Position – und checkte auch Hirschers Lauf auf Video: "Alles korrekt, kein Thema." Abgesehen davon, dass das Resultat ohnehin schon beglaubigt wurde.

Bleibt die Frage, warum die Gerüchte immer vor Großwettkämpfen kommen. "Ich bezweifle den Zufall", ortet auch ÖSV- Herrenchef Mathias Berthold gezielte Störversuche der Konkurrenz. Ja, ja, der Zeitpunkt. Auch Marcel muss laut darüber lachen.

Hirscher: "Nehme mir das nicht so zu Herzen"

Sonst sagt er trocken: "Ich nehme mir das nicht so zu Herzen. Außerdem habe ich bereits Erfahrung damit. Diesmal sorgen halt mein Skibelag und der orange untere Teil der Kippstange für eine optische Täuschung." Hirscher hat aber auch ein Standbild einer anderen Perspektive, das jeden Verdacht klar widerlegt.

31.01.2014, 17:13
Georg Fraisl, Kronen Zeitung
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