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27.09.2016 - 12:24
Viel Ärger über Politik und Behörden
Foto: Patrick Huber

Wirbel bei Bürgerversammlung wegen Flüchtlingsheim

13.02.2016, 17:00

Bürgeranwalt Peter Resetarits hat schon viele solche Versammlungen geleitet, aber das hat er auch noch nicht erlebt: Rund 550 Wiener strömten zur Info- Versammlung rund um das geplante Massenquartier in der Ziedlergasse in Liesing. Beobachter sind sich einig: Es fehlt nicht viel, und die Situation eskaliert.

Anfangs hieß es noch, nein, Flüchtlinge kommen nicht in das ehemalige Bürogebäude. Jetzt ziehen bald 750 Menschen in das Massenquartier ein. Ein Satz, der deshalb sehr oft zu hören war am Freitagabend: "Hört endlich auf, uns zu belügen!"

Wiens Flüchtlingskoordinator Peter Hacker, Bezirksvorsteher Gerald Bischof und Walter Czapek von der Polizei wurden mit vielen kritischen Fragen konfrontiert. Wie viele Flüchtlinge kommen wirklich (750 Personen), wird es eine höhere Polizeipräsenz geben (ja, in Zivil und in Uniform) kommt ein Zaun (nein)?"

"Ich will wissen, wen ich verklagen darf"

Bald war klar: In der angespannten Atmosphäre hätte schon ein Funke ausgereicht, und der ganze Volkszorn hätte sich entladen. "Wir haben Angst", rief die Mutter einer 17- jährigen Tochter nach vorne. "Ich will jetzt einen Namen erfahren, damit ich weiß, wen ich verklagen kann, wenn meiner Tochter oder mir etwas zustößt."

Was auch nicht gut ankam: Rund ein Dutzend Polizisten bewachten die 550 Liesinger. Ein Bewohner des benachbarten Gemeindebaus: "Diese Zahl an Polizisten wünsche ich mir, wenn die Flüchtlinge einziehen. Als wären wir hier gefährlich."

Architekt bemängelt den Brandschutz

Ein Architekt aus dem Publikum bemängelte den Brandschutz im Flüchtlingsheim: Die Stiegen seien zu schmal, das Haus nie für so eine hohe Anzahl an Menschen gedacht gewesen. Die offiziellen Stellen vorne am Podium beantworteten die Fragen der Liesinger, die blieben trotzdem ratlos zurück. Einer von ihnen: "Es ist der Politik egal, was sich hier abspielen wird."

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13.02.2016, 17:00
Michael Pommer und Patrick Huber, Kronen Zeitung
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