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23.04.2017 - 11:01
Foto: ANDI SCHIEL, Zwefo, krone.at-Grafik

RH: Wientalterrasse als sündhaft teure Fehlplanung

15.03.2017, 16:49

Was für eine Fehlplanung! Die Profi- Prüfer des Wiener Stadtrechnungshofes sahen sich die Wientalterrasse genau an - eines der Lieblingsprojekte von Planungsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne). Die vernichtende Kritik am 4,3- Millionen- Euro- Projekt: rutschiger Bodenbelag, im Winter sollte gesperrt bleiben, falsche Tafeln usw.

Überprüft wurden die Ressorts von Vassilakou und Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SPÖ). Die meiste Kritik erntet die Vizebürgermeisterin für ihre "Rutsch- Terrasse". Auf 82 Seiten dokumentiert der Stadtrechnungshof die vielen Schwachstellen: "Teilbereiche des Holzbelages wiesen ein Gefälle von über zehn Prozent auf, wodurch sie nicht ausreichend nutzungssicher erschienen", ist zu lesen. Es gab Probleme mit Tafeln und der Beleuchtung, dank der Fehlplanung kommen auf den Steuerzahler zudem Zusatzkosten zu: wegen Nutzungssicherheit und Ähnlichem.

Wo auf der einen Seite zu viel Gefälle herrscht, gibt es auf der anderen zu wenig: An zwei Stellen bildeten sich Lachen mit Regenwasser. Auch interessant: Bei einer Besprechung zum Thema Oberfläche stimmten zehn Beamte für Holz, einer dagegen - ausgerechnet der Experte der zuständigen MA 29 wurde überstimmt.

Welche Infos sonst noch veröffentlicht wurden:

  • Kontrolliert wurde, wie viele Empfehlungen nach dem Bekanntwerden der Sicherheitsmängel bei der Reichsbrücke umgesetzt wurden (70 Prozent).
  • Kritik gibt es an den Abgasprüfungen in städtischen Wohnhäusern. Der Stadtrechnungshof dazu: "Obwohl die in der Vergangenheit durchgeführten Belastungsüberprüfungen von Abgassammlern nach Fenstererneuerungen in städtischen Wohnhausanlagen eine große Anzahl von Mängeln aufzeigten, wurden diese Prüfungen seit 2014 nicht mehr in Auftrag gegeben."
  • Das Schloss Pötzleinsdorf mit dem Rudolf- Steiner- Schulverein ist noch immer brandgefährlich.
  • Bei Liegenschaftsverkäufen fehlte wieder einmal die Transparenz.

Michael Pommer, Kronen Zeitung

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