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28.07.2017 - 08:24
Foto: APA/BARBARA GINDL

Hinterbliebene verstreuen Asche vom Riesenrad

05.01.2010, 11:01
Der Wiener Prater ist zu einer von vielen letzten Ruhestätten des amerikanischen Fotografen Ralph B. White geworden. Denn nicht einmal der Tod kann den Abenteurer am Reisen hindern – Verwandte und Bekannte folgen seinem letzten Wunsch und verstreuen seine sterblichen Überreste an dessen Lieblingsplätzen auf der ganzen Welt. Ein Teil der Asche wurde deshalb vom Riesenrad aus verstreut – den Hinterbliebenen droht nun eine saftige Verwaltungsstrafe.

Zeit seines Lebens war der prominente Abenteurer in der ganzen Welt unterwegs – in seinem Beruf als Kameramann für "National Geographic"  filmte er unter anderem Haie, Wale und als Erster die versunkene Titanic. Nun haben  sich  Freunde und Verwandte im Auftrag von Ralph B. White mit dessen Asche auf die Reise um den Erdball gemacht.

Die Herausforderung für sie ist, den bizarrsten Ort zu finden, an dem sie seine Überreste verstreuen können: Zu seinen Grabstätten zählen bereits die chinesische Mauer, das australische Outback oder ein Vulkan in Ruanda. Auf seinem Grabstein steht: "Ralph White ist nicht hier. Er ist auf der ganzen Welt verstreut."

Asche des Toten rieselt auf Prater- Besucher

Auch Wien wurde für den  Weltenbummler zu einer seiner zahlreichen letzten Ruhestätten. Aus einer Kabine des Riesenrades ließen seine "Bestatter" einen Teil seiner Asche aus luftiger Höhe auf den Prater und seine Besucher rieseln. Der letzte Wille von White könnte den Hinterbliebenen nun eine Geldstrafe von bis zu 20.000 Euro einhandeln – in Österreich ist es verboten, die Überreste eines Verstorbenen an einem öffentlichen Ort zu verstreuen.

White ist im Februar 2008 im Alter von 66 Jahren verstorben. "Er wollte nicht, dass die Menschen um ihn trauern, sondern wollte sie dazu bringen, Abenteuer zu erleben", erklärte seine ehemalige Verlobte und Nachlassverwalterin Rosaly Lopes. Auch seine Tochter Krista Few folgte dem außergewöhnlichen Wunsch ihres Vaters:  Sie bestieg zur Hälfte den Fuji – trotz ihrer Schwangerschaft. Für ihre eigene Tochter wünscht sie sich, "dass sie ein Entdecker wie ihr Großvater wird."

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