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22.09.2017 - 21:49
Foto: dpa/Emi A2918, APA/HERBERT P. OCZERET

Falco- Mega- Konzert beim Wiener Donauinselfest!

18.04.2017, 08:30

Es wird das Konzert des Jahres! Gemeinsam mit Pop- und Rockstars aus Österreich, Deutschland und Italien wird Falcos legendäres Donauinsel- Konzert nach 24 Jahren mit der Original- Falco- Band wiederholt - das verriet ein Insider krone.at vorab exklusiv! Angesichts der jüngsten Terroranschläge wird es allerdings schärfere Sicherheitsmaßnahmen geben.

Der Insider verriet: "Die meisten Verträge mit internationalen Stars sind derzeit noch in Verhandlung." Acts wie Fettes Brot, Julian Le Play und Russkaja- Sänger Georgij Makazaria sind bereits fix. Sie werden mit der Originalband des 1998 verstorbenen Künstlers Songs interpretieren. Diese Top- Namen seien "von unserer Idee, Falco durch seine Musik weiterleben zu lassen, total begeistert", hieß es weiter.

Foto: Sony Music, Johannes Cizek
Falco
Foto: APA/DPA/Schmitt

1993 feierte der Falke im strömenden Regen vor 120.000 begeisterten Fans seinen größten Live- Triumph. Weder ein Blitzeinschlag auf der Bühne noch Wasser in der Soundanlage konnten ihn damals stoppen. Ein Konzert, über das noch heute jeder spricht, der dabei war.

"Größte Performance aller Zeiten"

Bundeskanzler Christian Kern in einem Facebook- Posting: "Sein Donauinselkonzert war die größte Performance auf österreichischen Boden aller Zeiten. Prägend für eine ganze Generation. Ich spüre heute noch die durchweichte, 15 Kilo schwere Jeansjacke auf meinen Schultern!"

Das Konzert wird am 24. Juni - Samstagabend - auf der Hauptbühne stattfinden. Gespielt werden genau jene Hits, die auch 1993 gespielt wurden - und zwar in der Original- Version. Ein Muss für alle Falco- Fans.

Foto: HORST OSSINGER/EPA/picturedesk.com
Foto: Hubert Mican/APA/picturedesk.com
Foto: PFARRHOFER H. /APA/picturedesk.com

Hansi Hinterseer neben Mando Diao und Nino aus Wien

Am Dienstag wurden am Dienstag die ersten Acts bestätigt. Diao und Der Nino aus Wien werden etwa auf der FM4- Bühne konzertieren. Die Schlagerbühne wartet dieses Jahr mit Hansi Hinterseer auf, der seine Premiere am Eiland begeht. Dort gibt es heuer außerdem einen Swing- Schwerpunkt: Marianne Mendt präsentiert Hits der vor 100 Jahren geborenen Jazz- Legende Ella Fitzgerald, Alkbottle- Frontmann Roman Gregory serviert Dean- Martin- Evergreens. Auf der Ö1- Bühne will Kabarettist Klaus Eckel das Publikum mit seinem neuen Programm "Zuerst die gute Nachricht" zum Lachen bringen.

Foto: Andreas Graf

Einige Novitäten gibt es in Sachen Rahmenprogramm des Open- Air- Festivals, das diesmal "Meine Stadt. Mein Fest" zum Motto hat. Erstmals wird man zwei "Inselgärten" errichten - also eigene Gastrozonen, wo man etwas entspannter als bei den herkömmlichen Imbissständen essen und trinken können soll. Außerdem sorgen eine 70 Meter lange Wasserrutsche, ein Flying Fox, mit dem man per Seil 160 Meter lang über den Publikumsbereich einer Bühne fliegen kann, oder ein "The Beast" genannter aufblasbarer Hindernisparcours für Zeitvertreib.

Schärfere Sicherheitsmaßnahmen

Angesichts der jüngsten Terroranschläge steht heuer aber besonders die Sicherheit im Fokus von Organisator Thomas Waldner. "Wir sind von der Lage her sozusagen in einer glücklichen Situation, weil das auf einer Insel stattfindet", erklärte der Partychef. Das Festivalgelände sei somit beinahe ausschließlich über Fußbrücken erreichbar. Und bei den wenigen Zufahrtsstraßen habe es auch bisher schon Kontrollen gegeben. Ob in diesem Jahr tatsächlich Hindernisse wie Poller, Schranken oder Temposchwellen errichtet werden, dazu hielt sich Waldner am Rande der Pressekonferenz am Dienstag bedeckt.

Foto: APA/HERBERT P. OCZERET

"Das Sicherheitskonzept wird jährlich evaluiert", man sei in enger Abstimmung mit der Polizei. Es werde im Hintergrund sehr wohl Neuerungen geben, die könne er aber eben aus strategischen Gründen nicht völlig preisgeben. Nur soviel: Auf Besucher kommen wohl intensivere Rucksack- und Taschenkontrollen zu. Außerdem wird es an bestimmten Punkten mehr Securitypersonal geben. Waldner verwies darauf, dass man in puncto Sicherheit schon in den vergangenen Jahren die "Schrauben angezogen" habe - etwa auch bei der Videoüberwachung. Aktuell hält man bei 27 Kameras.

Norman Schenz, Kronen Zeitung/krone.at

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