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25.06.2017 - 08:23
Foto: APA, APA/ASFINAG

Baustellen auf A23 als Nervenprobe für Wiener

20.06.2017, 12:39

Autofahrer, die auf der Wiener Südosttangente unterwegs sind, brauchen in diesem Sommer noch viel Geduld, vor allem im Norden. Aufgrund der Generalsanierung der Tunnel in Stadlau und Hirschstetten wird es ab 10. Juli Fahrspursperren geben, teilte die Asfinag am Dienstag mit. Dafür ist die Sanierung vom Knoten Inzersdorf am Mittwoch abgeschlossen.

Die Arbeiten im Norden sollen mit August fertig sein, deshalb werde nun mit Hochdruck daran gearbeitet, sagte Gernot Brandtner, Geschäftsführer der Asfinag Bau Management GmbH. In jeder Fahrtrichtung wird aus diesem Grund von 10. Juli bis 3. September eine Spur gesperrt. Die Herausforderung sei in diesem Streckenabschnitt, dass es sehr wenig Platz gebe. "Wir haben in diesem drei Kilometer langen Bereich keine Möglichkeit, nach links oder rechts auszuweichen", sagte Brandtner.

Foto: APA

90.000 Autofahrer täglich

Die Asfinag informiert deshalb zeitgerecht die 90.000 Autofahrer, die dort täglich vorbeifahren, über die Sperre und rät in dieser Zeit zur Umfahrung über die Nordautobahn (A5) bis zum Knoten Eibesbrunn, weiter über die Wiener Außenring Schnellstraße (S1) bis zum Knoten Korneuburg West und dort über die Donauuferautobahn (A22) Richtung Wien bis zum Knoten Kaisermühlen. Weiterer Wermutstropfen: Von 8. bis 16. August wird zusätzlich die Abfahrt Stadlau/Genochplatz gesperrt.

Stau auf der Wiener Südosttangente (A23)
Foto: Andi Schiel (Symbolbild)

Knoten Inzersdorf bald fertig

Dafür werden am Mittwoch die Arbeiten am Knoten Inzersdorf nach zwei Jahren abgeschlossen, der Abschnitt wird wieder freigegeben sein. 30 Millionen Euro wurden dafür investiert. Ende August folgt dann die Fertigstellung der Sanierung der Praterbrücke, mit täglich 200.000 Fahrzeugen die am stärksten befahrene Autobahnbrücke Österreichs. Hier wurden 52 Millionen Euro investiert. Noch bis August 2018 dauern die Arbeiten am Neubau der Hochstraße Inzersdorf, die dann über einen durchgängigen Pannenstreifen, Sicherheitseinrichtungen sowie eine fünf Meter hohe Lärmschutzwand verfügt. Dafür müssen 131 Millionen Euro investiert werden.

Foto: APA/GEORG HOCHMUTH (Symbolbild)

"Oftmals mühsam"

"Uns ist bewusst, dass die vergangenen Jahre für die Tangenten- Nutzer oftmals mühsam waren", betonte Brandtner. "Wir sind mit dem Projekt 'Tangente neu' sehr gut im Zeitplan." Von Sommer 2018 bis Frühjahr 2019 wird die Asfinag keine Großbaustellen auf der Tangente einrichten. Im Frühjahr 2019 starten dann die Generalerneuerung der Hochstraße St. Marx und die Instandsetzung des Knotens Kaisermühlen.

Redaktion
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