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25.09.2016 - 20:48
Frankreichs Präsident Francois Hollande
Foto: APA/EPA/YOAN VALAT

"Zwischen der Türkei und Russland droht ein Krieg"

19.02.2016, 20:31

Der französische Präsident Francois Hollande hat wegen des Syrien- Konflikts vor einer Eskalation zwischen den Regierungen in Ankara und Moskau gewarnt. "Es droht die Gefahr eines Krieges zwischen der Türkei und Russland", sagte der Staatschef am Freitag. Die Bombenangriffe auf Zivilisten in Syrien müssten gestoppt werden. Zudem rief Hollande zur humanitären Hilfe für die Bevölkerung im Bürgerkriegsland auf.

Hollande sagte, Russland werde nicht bei seiner "einseitigen Unterstützung" des syrischen Präsidenten Bashar al- Assad bleiben können. "Ich will Russland nicht außen vor halten", sagte der Präsident in einem Interview mit dem Hörfunksender France Inter. Er erinnerte daran, dass er im November nach Moskau gefahren war, um mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über ein gemeinsames Vorgehen im Syrien- Konflikt zu sprechen.

Syrische Kinder füllen Wassercontainer. Die humanitäre Lage im Land ist angespannt.
Foto: APA/AFP/KARAM AL-MASRI

"Wir müssen Moskau davon überzeugen, eine politische Lösung zu finden", sagte Hollande. Was er allerdings nicht akzeptieren könne, seien Bombenangriffe auf Zivilisten, während zugleich über eine Überwindung des Konflikts verhandelt werde.

USA verhandeln mit Russland über Feuerpause

Vertreter der USA und Russlands verhandelten am Freitag in Genf über Wege zur Umsetzung einer Waffenruhe. US- Außenminister John Kerry sagte, die Verhandlungen seien "ernsthaft und soweit konstruktiv" gewesen, doch blieben noch "einige schwierige Fragen zu lösen". Die internationale Syrien- Kontaktgruppe hatte sich vergangene Woche in München zum Ziel gesetzt, binnen einer Woche eine Feuerpause zu erreichen.

Türkei geht gegen die Kurden vor

Seitdem verschärfte die Türkei aber ihr Vorgehen gegen die Kurden, die im Norden Syriens zuletzt andere Rebellen aus mehreren Ortschaften verdrängten. Wie das russische Außenministerium am Freitag mitteilte, hat sich die Situation an der syrisch- türkischen Grenze zusätzlich verschärft, nachdem die Türkei ihren Plan zur Truppenentsendung angekündigt hatte.

Der türkische Präsident Erdogan schloss die Grenze zu Syrien.
Foto: APA/AFP/ADEM ALTAN, APA/AFP/SANA/STRINGER

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AG/red
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